Linux

Seit Anfang der 2000er-Jahre verwende ich Linux und freie Software wie LibreOffice (vorher OpenOffice), womit ich meine Romane schreibe. Damals habe ich mich ganz bewusst gegen Windows entschieden. Es ist für mich eine Frage von digitaler Selbstbestimmung und damit auch von Freiheit.

In einem Linux-System ist man als User nicht eingesperrt wie in Windows oder MacOS. Es überträgt keine Daten an Microsoft oder Apple. Man steckt nicht in einem Käfig, für den man auch noch bezahlt, denn die Software ist frei und Open Source. Man kann sie den eigenen Bedürfnissen anpassen, nach Belieben verändern und kopieren.

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Das Linux-Terminal
Wer von Windows auf Linux umsteigt, fürchtet sich manchmal vor dem »Terminal« bzw. der »Konsole« (diese Begriffe werden oft synonym verwendet) und kryptischen Befehlen, die per Hand eingegeben werden müssen, damit das Betriebssystem tut, was es tun soll. Die Zeiten, als man das Terminal benutzen musste, sind längst vorbei. Heute gibt es grafische Oberflächen für alle Aufgaben, die man mit Linux erledigen möchte, man könnte also ganz auf das Terminal verzichten. Doch wer sich ein wenig damit beschäftigt, findet bald heraus, wie leicht und schnell sich damit gewisse Dinge bewerkstelligen lassen. Das hier vorgestellte Video bietet einen Einstieg ins Terminal; es zeigt die Grundlagen:


Homecomputer der 70er-Jahre: Die Spiele aus Kindheit und Jugend neu entdecken


Wussten Sie schon …?
… dass der Internet-Knoten in Frankfurt (der wegen der Datenmenge und der Zahl von inzwischen eintausend direkt angeschlossenen Unternehmen als der größte der Welt gilt) einen neuen Rekord aufgestellt hat? Am Dienstagabend, 3.11.2020, kurz nach 20 Uhr wurde bei der Internet-Datenübertragung der Rekordwert von 10 Terabit pro Sekunde erreicht, was bedeutet, dass der Datenverkehr im Vergleich zum Vorjahr um etwa 40 Prozent gewachsen ist. Pandemie und Homeoffice dürften daran nicht ganz unschuldig sein. 10 Terabit pro Sekunde, das entspricht der gleichzeitigen Übertragung von 2,2 Millionen Videos in HD-Qualität oder der Datenmenge von 2,2 Milliarden beschriebenen DIN-A-4-Seiten.


Nicht Linux, aber trotzdem: Wussten Sie schon …?
… dass es doch noch Sicherheitsupdates für Windows 7 gibt? Allerdings nur noch für zahlende Geschäftskunden. Für Normalsterbliche ist der Support seitens Microsoft schon vor einer ganzen Weile ausgelaufen. Aber ein kleiner Patch sorgt dafür, dass auch Ihr altes Windows 7 (das Ihnen vielleicht wegen der Transparenzeffekte und der vertrauten Menüs so gut gefiel) weiterhin Updates erhält. Hier wird der Patch erklärt, und es gibt auch einen entsprechenden Downloadlink: https://www.deskmodder.de/blog/2019/12/07/windows-7-erweiterte-sicherheitsupdates-esu-erhalten-wird-moeglich-sein/


Welches Betriebssystem führt Besucher zu mir? Eine Übersicht.


Nvidia GeForce oder AMD Radeon?
Über viele Jahre hinweg habe ich unter Linux Nvidia-Grafikkarten verwendet, zuletzt eine Geforce 1080, sowohl mit dem proprietären Treiber von Nvidia als auch mit dem quelloffenen namens Nouveau. An den Bildschirmdarstellungen gab es nichts auszusetzen, aber ich hatte immer Probleme mit dem Ruhezustand: Wenn ich den Computer aus dem Schlaf holte, wurden meine drei Monitore gelegentlich nicht richtig angesteuert – die Reihenfolge war vertauscht, Programmfenster verschoben. Nach dem Umstieg auf eine AMD-Karte (RX Radeon 5700 XT) gibt es diese Probleme nicht mehr. Leichter kann es kaum sein: Man nehme die Radeon und baue sie ein, Linux steuert sie automatisch richtig an, weil der Treiber Amdgpu bereits im Kernel enthalten ist und bestens funktioniert. Ich denke, ich werde in Zukunft bei AMD bleiben, wie schon beim Prozessor.


Welches Linux benutzen Hacker eigentlich?
In diesem Video von YouTuber Macus-S wird die Parrot-Distribution vorgestellt, die bereits mit zahlreichen Hacker-Werkzeugen ausgestattet ist.


Tipp: Die Hardware Ihres Computers
Möchten Sie mehr über das Innenleben Ihres Computers erfahren und vielleicht auch seine Leistungsfähigkeit testen? Dann ist ein kleines Helferin namens »Hardinfo« genau richtig für Sie. Das Programm, in den offiziellen Paketquellen von Arch Linux enthalten (installieren mit »sudo pacman -S hardinfo«), gibt detailliert Auskunft über die Hardware Ihres Rechners und bietet außerdem einige Benchmarks für das Testen an. Das Programm gibt es für alle Linux-Varianten, schauen Sie in Ihren Paketquellen nach.


Tipp: Den ganzen Internet-Datenverkehr über das anonyme Tor-Netzwerk leiten
Sie möchten anonym im Internet unterwegs sein? Kein Problem, wenn Sie einen Linux-Rechner haben. Leiten Sie Ihren Internet-Traffic einfach über das Tor-Netzwerk. Sie können diese Umleitung, die Sie nicht zurückverfolgbar macht, nach Belieben ein- und ausschalten. Bewerkstelligen lässt sich das mit dem Tool »TorghostNG«. So wird es in der Konsole installiert:

git clone https://github.com/githacktools/TorghostNG
cd TorghostNG
sudo python3 install.py
sudo torghostng

Die Optionen des Programms:

-h, –help Show this help message and exit
-s, –start Start connecting to TORhttps://ipleak.net/
-x, –stop Stop connecting to TOR
-id COUNTRY ID Connect to TOR exit node of a specific country. Go to CountryCode.org to search country ID
-mac INTERFACE Randomly change MAC address. Use ‘ifconfig’ to show interface devices
-c, –checkip Check your current IP address
–nodelay Disable delay time
-l, –language Change the display language. English is the default
–list Show the available languages list
-u, –update Check for update
–dns Use this to fix DNS when website address can’t be resolved

Wichtig sind vor allem Start und Stop. So schalten Sie TorghostNG ein: »sudo torghostng -s«. Zum Ausschalten: »sudo torghostng -x«. Wenn Sie Ihre IP-Adresse im Browser überprüfen (zum Beispiel mit https://ipleak.net/), werden Sie feststellen, dass Sie eine völlig neue IP erhalten haben.


GRUB
Wie man den Linux-Bootloader »Grub« anpasst und optisch verändert, erklärt Robert Gödl von »Linux Bibel Österreich« hier: https://www.linux-bibel-oesterreich.at/2020/11/15/grub-unter-linux-optisch-anpassen/


Tipp: Ein Webserver auf die Schnelle
Sie möchten jemandem eine oder mehrere Dateien schicken, die für E-Mails zu groß sind, haben aber nicht die Zeit, für diese Zwecke einen Webserver zu installieren? Es geht auch viel schneller, nämlich mit diesem Python-Befehl: »$ python3 -m http.server« Wenn Sie anschließend im Browser »http://localhost:8000« ansteuern, werden Sie feststellen: Der Inhalt des Dateiverzeichnisses, aus dem heraus Sie den Python-Befehl gaben, ist jetzt offen. Für die Übertragung müssen Sie nur noch den Port 8000 in Ihrem Router öffnen – allerdings gibt es hier weder Verschlüsselung noch Anmeldung, jeder kann auf die Dateien zugreifen. Also nicht vergessen, den Port anschließend wieder zu schließen. Wenn man einen anderen Port als 8000 verwenden möchte, gibt man ihn ganz einfach an: »$ python3 -m http.server Portnummer«


Wussten Sie schon … ?
… dass Deutschland inzwischen den schnellsten Supercomputer Europas hat? Das System heißt JUWELS und befindet sich im Forschungszentrum Jülich, ist in Europa die Nummer 1 und steht auf der Weltrangliste auf dem 7. Platz. Die aktuellen Daten über die schnellsten Computer finden Sie hier: https://www.computerbase.de/2020-11/top500-november-2020-supercomputer/
Und auch hier: https://www.heise.de/news/Top500-Supercomputer-Deutschland-uebernimmt-die-Europa-Spitze-4961948.html


Was läuft heute so alles unter Linux? Nur ein paar ausgewählte Programme oder mehr? YouTuber Marcus-S gibt uns einen Überblick:


Wussten Sie schon …?
… dass sich Microsoft im Herbst 2019 einen 10-Milliarden-Dollar-Auftrag des US-Verteidigungsministeriums geangelt hat? Der Auftrag besteht darin, eine KI-Cloud für alle Teilstreitkräfte des US-Militärs aufzubauen. Konkurrent Google hatte sich aus ethischen Gründen aus dem Bieterwettbewerb verabschiedet.
In der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/pentagon-bestaetigt-milliarden-auftrag-an-microsoft-16939285.html
Und bei ZDNet: https://www.zdnet.de/88371891/10-milliarden-dollar-microsoft-erhaelt-cloud-auftrag-des-us-verteidigungsministeriums/


Computerclub
Wer kennt ihn noch, den »Computerclub« des WDR, eine der ersten Computersendungen des Deutschen Fernsehens, ausgestrahlt von 1983 bis 2003? Ich habe mir damals kaum eine Folge entgehen lassen. Wer ein wenig in Erinnerungen schwelgen möchte oder einfach nur neugierig auf die Ära der Computerpioniere ist – hier gibt es einen sehr interessanten Artikel mit Videos: https://www.computerbase.de/2020-11/wdr-computerclub-fernsehsendung/

Die beiden Moderatoren der Sendung “Computerclub”: Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph

KMail
KMail gehört zum Personal Information Manager (PIM) namens »Kontact« und ist das E-Mail-Programm der Desktopumgebung KDE. Es ist sehr, sehr leistungsfähig, wenn auch bei der Konfiguration manchmal ein wenig hakelig. Aber die Mühe lohnt sich. Wie es sich für KDE gehört, lässt sich KMail bis ins kleinste Detail anpassen und bringt eine Fülle von Funktionen mit. Ich benutze dieses Programm seit vielen Jahren, unter Ubuntu und OpenSuse ebenso wie jetzt unter Arch. Vorgestellt wird es hier mit einem Dark Mode: https://www.linux-bibel-oesterreich.at/2020/11/07/kmail-der-e-mail-klient-von-kde-2/


Warum gibt es eigentlich so viele Linux-Varianten?


Wetter im Linux-Terminal
Schnell nach dem Wetter sehen, hier nach dem in meiner Heimatstadt Nordhorn:
curl wttr.in/Nordhorn


WordPress und Kommentare
Hier ein kleiner Tipp zu WordPress. Auf vielen Webseiten heißt es »Schreib einen Kommentar«, gefolgt von »Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.« Sie können hier einen beliebigen Text einfügen und den Hinweis mit der E-Mail-Adresse streichen, wenn Sie ihn für überflüssig halten.

1. Laden Sie aus Ihrem Theme-Verzeichnis die Datei »comments.php« herunter und ersetzen Sie darin die Zeile »comment_form();« durch »comment_form(array(‘title_reply’=>’IhrText’));«. Legen Sie die Datei anschließend wieder im Theme-Verzeichnis ab. Voilà: Sie haben »Schreib einen Kommentar« durch den Text Ihrer Wahl ersetzt.

2. Um den E-Mail-Hinweis zu entfernen, fügen Sie »#commentform > p.comment-notes {display: none;}« beim Theme-Customizer in den Bereicvh “Zusätzliche CSS” ein. Das Ergebnis können Sie beim Kommentarfeld hier auf meiner Webseite sehen.


Linux und Corona
Nein, Linux schützt nicht vor Corona, kann aber in der Konsole sehr schnell nützliche statistische Informationen über die Pandemie bereitstellen. So lassen sich zum Beispiel die aktuellen Corona-Zahlen abrufen:
Allgemein: curl https://corona-stats.online
Für die USA: curl https://corona-stats.online/US
Für Deutschland: curl https://corona-stats.online/germany
Globales Ranking: curl https://corona-stats.online?top=30&source=2&minimal=true&emojis=true


Daten sichern – es muss nicht immer gekaufte (= unfreie, proprietäre) Software sein!
Es empfiehlt sich, in regelmäßigen Abständen Sicherungen vom aktuellen Stand des Betriebssystems und vor allem der eigenen Daten anzufertigen. Bei mir (Arch Linux) dauert es nur ein paar Minuten, um eine Kopie der ganzen SSD samt OS, aller Programme und persönlicher Dateien zu erstellen. Wie das geht? Mit Clonezilla, einer Open-Source-Software, die nichts kostet und überaus leistungsfähig ist: https://clonezilla.org/ Damit lassen sich im Hamdumdrehen Abbilder/Kopien ganzer Laufwerke erstellen, auf einem anderen Datenspeicher sichern und bei Bedarf wieder zurückspielen.


Ein bisschen Retro gefällig?
Wer von Ihnen hat vor vielen, vielen Jahren noch mit einem monochromen Bildschirm gearbeitet, mit grüner oder bernsteinfarbener Schrift auf dem dunklen Hintergrund eines 14 oder 17 Zoll großen Röhrenmonitors? Bei mir war der erste Monitor dieser Art sogar noch kleiner, er maß nur 12 Zoll. Für Linux haben Computer-Enthusiasten ein Terminalprogramm erstellt, das diesen Retro-Look nachbildet, komplett mit leicht unscharfer Schrift und dem Zeilenlauf eines Röhrenmonitors. Die Schriftarten verschiedener Computer von damals lassen sich abbilden – die Settings bieten reichlich Gelegenheit für Computer-Nostalgie. Das Programm heißt Cool-Retro-Term, ist eine voll funktionsfähige Konsole und lässt sich unter Arch mit »sudo pacman -S cool-retro-term« installieren. Es gibt das Programm auch für andere Linux-Distributionen wie zum Beispiel Ubuntu. Hier kann man es sich in einem Video anschauen:


Zahlreiche Webseiten im Internet weisen wichtige Sicherheitslücken auf. In diesem Beitrag erkläre ich, wie man zwei der am weitesten verbreiteten schließt.


250 Millionen Euro des deutschen Steuerzahlers für Microsoft
Bei Microsoft klingelt die Kasse: Bis Mai 2019 haben die Bundesbehörden mehr als eine Viertelmilliarde (!) Euro für Lizenzen an den Software-Riesen bezahlt. Und gemeint ist hier nur der Bund, nicht auch die Länder, Kreise und Kommunen, wo Windows-Rechner das Gros der Computerausstattung bilden. Das macht deutlich, wie groß das Einsparpotenzial durch den Einsatz von freier Open-Source-Software wäre.

250 Millionen Euro: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesbehoerden-zahlen-eine-Viertelmilliarde-Euro-Lizenzgebuehren-an-Microsoft-4024334.html

Immer mehr Geld für Microsoft: https://www.heise.de/newsticker/meldung/73-Millionen-Euro-pro-Jahr-Kosten-fuer-Microsoft-Lizenzen-beim-Bund-steigen-4466370.html


Linux Mint
Ich bin der Meinung, dass auch Linux Mint zur »Linux Elite« gehört (siehe weiter unten »Verschiedene Linux-Distributionen«). Außerdem scheint mit diese Linux-Variante besonders gut geeignet zu sein für Windows-Umsteiger, was im folgenden Video ganz gut erklärt wird. Mein Tipp: Wenn Sie von Windows auf Linux wechseln möchten, sollten Sie Linux Mint in die engere Wahl ziehen. Die aktuelle Version (Oktober 2020) ist übrigens Numero 20, »Ulyana« genannt: https://www.linuxmint.com/edition.php?id=281


Verschiedene Linux-Distributionen: Was eignet sich für wen?

In diesem Video des Youtubers Marcus-S gibt es auch eine kurze Vorstellung von Arch Linux, der Linux-Variante, die ich verwende.


Wie stabil ist das Internet?
Ist das Internet wirklich vollkommen ausfallsicher? Könnte es wegen seiner dezentralen Struktur selbst einen neuen Weltkrieg überstehen? Oder ist das nur ein Mythos? Vielleicht müssen wir unsere Vorstellungen von der Unverletzlichkeit des Internets revidieren: https://www.heise.de/news/Zahlen-bitte-Komplettausfall-des-Arpanet-ein-Lehrstueck-von-240-Minuten-4939959.html


Es muss nicht MS-Office sein (und auch nicht Papyrus und Co.)

Ich schreibe meine Romane seit vielen Jahren mit der freien Open-Source-Software LibreOffice und habe nie, wirklich nie irgendetwas an dem Programm LibreOffice Writer vermisst. Man kann wunderbar große Bücher damit schreiben, von mir aus auch mit eingebetteten Grafiken und Bildern, mit Fuß- und Endnoten, einem Stichwortverzeichnis und was der interessanten Dinge mehr sind. Warum Geld für eine proprietäre (= nicht freie) Software wie MS Word oder eine »Autorensoftware« wie Papyrus ausgeben, wenn LibreOffice die gleichen Dienste leistet?

Ich benutze LibreOffice unter Linux, aber es gibt die Software auch für Windows und MacOs: https://de.libreoffice.org/ Die aktuellste Version ist übrigens 7.0.3 (RC1, Oktober 2020). Wer es noch aktueller möchte, kann sich die Alpha der nächsten Version 7.1.0 hier herunterladen: https://dev-builds.libreoffice.org/daily/master/


Ein futuristischer Bildschirm für Linux-Computer:


Windows-User sind nicht Herr des eigenen Computers
Windows-Updates sind immer wieder für Überraschungen gut. Manchmal gehen durch sie wichtige Daten verloren. Oder es werden den Bedürfnissen des jeweiligen Anwenders angepasste Einstellungen zurückgesetzt. Der neue Browser »Edge« wurde den Windows-Benutzern praktisch aufgezwungen, und kurze Zeit später ging Microsoft noch einen Schritt weiter, indem Office-Anwendungen für Windows 10 ungewollt über den Browser installiert wurden. Sie möchten gern bestimmen, welche Programme auf Ihrem Computer laufen oder nicht? Microsoft denkt offenbar anders darüber:
https://www.derstandard.de/story/2000121028013/microsoft-zwingt-ungefragt-zu-installation-von-office-appshttps://winfuture.de/news,118915.html


Wussten Sie schon …?
… dass jeden Tag etwa 350.000 neue Schadprogramme in Umlauf gebracht werden? Jeden Tag! Allein zwischen Juni 2019 und Mai 2020 sind 117,4 Millionen neue Varianten von Programmen entstanden, »die Hacker dazu nutzen, Daten zu stehlen, Computer zu verschlüsseln und Lösegeld zu erpressen.« Und raten Sie mal, gegen wen sich diese Angriffe richten? Genau, gegen Windows. Der Käfig, in dem Windows-User sitzen, wird regelmäßig von Dieben und Erpressern besucht.
Quelle: FAZ https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/bsi-lagebericht-warnt-vor-emotet-und-ransomware-17010858.html


Ein eigener Server
Ich habe heute (20.10.2020) auf meiner Workstation unter Arch Linux einen Apache-Webserver (Apache) installiert, mit dem ich in nächster Zeit ein wenig experimentieren werde. Noch liegt meine Webseite auf einem externen Hoster (hier: Manitu), aber vielleicht ziehe ich irgendwann auf den eigenen Server um, mal schauen. WordPress ist auf dem Apache bereits installiert, ebenso eine Kopie meiner Webseite, für alle Fälle. Nextcloud läuft ebenfalls. Die Konfiguration war nicht ganz einfach, aber nach ein bisschen Herumprobieren hat alles geklappt.


Läuft Windows bald auf einem Linux-Kernel?
Es mehren sich die Gerüchte, nach denen Microsoft plant, zukünftige Windows-Versionen auf einem Linux-Kernel laufen zu lassen, was Wartung und Weiterentwicklung des Betriebssystems erheblich vereinfachen würde. Das Ergebnis könnte eine Art “MS Linux” sein. Was ist dran an diesen Gerüchten? Ist das WSL, das “Windows-Subsystem für Linux”, in Windows 10 ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung? Hier zwei interessante Links dazu:
https://www.zdnet.de/88383098/windows-auf-linux-ist-die-zukunft/
https://www.heise.de/news/Eric-Raymond-Windows-wird-irgendwann-durch-Linux-Unterbau-ersetzt-4916104.html


Linux, eine Frage digitaler Selbstbestimmung:


Wussten Sie schon …?
Die 500 schnellsten Supercomputer (https://top500.org/lists/top500/list/2020/06/) der Welt laufen alle unter Linux! Der derzeit (Oktober 2020) schnellste Supercomputer steht in Japan: Fugaku, am Zentrum für Computerwissenschaften im japanischen Kobe. Ich zitiere: »Er basiert auf Hochleistungs-CPUs der A64FX-Reihe auf ARM-Basis, die von Fujitsu eigens entwickelt wurden. Mit 415,5 Petaflops ist Fugako fast 3 mal so schnell wie der zweitplatzierte Summit von IBM.«

Die TOP500 der Supercomputer aufgeschlüsselt nach Ländern (Stand Juni 2020):



Sie verwenden Linux bereits:

Wussten Sie schon …?
… dass Sie längst mit Linux arbeiten? Ihr Android-Smartphone hat einen Linux-Kernel. Schauen Sie mal unter den Systemeinstellungen nach, bei “Über das Telefon” – dort erfahren Sie die Kernel-Version.
Hier ein interessanter Link dazu: https://www.linux-bibel-oesterreich.at/2019/12/28/ist-android-linux/


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