Linux

In der neuen Rubrik »Digital« (siehe oben die Menüleiste) geht es nicht um Bücher (zumindest nicht um Belletristik), sondern um Computer, insbesondere um Linux und OSS (Open Source Software). Ich arbeite seit über 40 Jahren mit Computern. Angefangen habe ich Anfang der 80er-Jahre mit einem Sirius 1, der über zwei Diskettenlaufwerke verfügte – sie dienten zur Speicherung meiner ersten Romantexte. CP/M, MS-DOS, die allerersten Windows-Versionen, dann Linux – ich habe die ganze Entwicklung miterlebt. Proprietäre Software auf der einen Seite, von Betriebssystemen wie Windows oder macOS über Anwendungen wie MS-Office, und freie Software (Open Source) wie Linux und LibreOffice auf der anderen – ich möchte hier meine Erfahrungen mit Ihnen teilen und Sie einladen, in Gastbeiträgen oder mit der Kommentarfunktion bei den Beiträgen auch Ihre Eindrücke zu schildern. Wie man einen Gastbeitrag schreibt? Schicken Sie mir Ihren Text per Mail (über das Kontakt-Formular oder das Mail-Icon), und ich veröffentliche ihn dann hier, natürlich mit Ihrem Namen und Ihren Links, wenn gewünscht.

Über viele Jahre hinweg habe ich Windows in den verschiedenen Versionen verwendet, und der Umstieg auf Linux vor etwa 20 Jahren war ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Selbstbestimmung. Seitdem habe ich immer wieder neue Linux-Distributionen und Desktops ausprobiert. Mein Weg führte von Ubuntu über Mint, OpenSuse und Fedora schließlich zu Arch Linux unter KDE – dieses System verwende ich seit etwa fünf Jahren und halte es für das beste. Warum ich auf Linux umgestiegen bin, Windows und macOS für Käfige halte und großen Wert darauf lege, so weit es geht Open Source Software zu verwenden (ich schreibe meine Romane mit LibreOffice und benutze für den Datenabgleich von Kalendern und Kontakten kein Google-Konto, sondern Nextcloud) – darauf möchte ich in der neuen Rubrik »Digital« (Linux) eingehen.

2 Kommentare

  • Srdja Matovic

    Hehe, Ihr Arbeitsplatz mit den drei Bildschirmen sieht wie eine Brandhorst-Kommandozentrale aus 😉

    Ich selbst komme aus der Sysadmin-Ecke, Suse, RedHat, Debian. Bin seit der 5er mit Ubuntu dabei, da ich dieses Linux auch den Einsteigern/Umsteigern aus meinen Kreisen empfehlen kann, wir haben soz. einen kleinen Ubuntu-Hub-Club laufen. Wuerde gerne noch mal ein ordentliches BSD Unix ausprobieren, welches direkt vom Quellcode her kompiliert und installiert, habe aber die Befuerchtung, dass ich einige Edgy-Sachen aus Ubuntu vermissen werden…

    Freue mich auf “Die Eskalation”, steht auf meiner Winter-Lese-Liste.

    Beste Gruesse,
    Srdja Matovic

    • Lieber Herr Matovic,
      ich habe es selbst einmal mit einigen BSD-Varianten versucht, um Unix noch etwas näher zu kommen, und es war eine interessante Erfahrung – für den normalen User ist Linux da eine ganze Ecke bedienungsfreundlicher, scheint mir. Ubuntu war eine meiner ersten Distributionen, vor etwa 20 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere. Ich bin dann aber nach kurzer Zeit auf OpenSuse mit KDE umgestiegen – damals wohnte ich noch in Italien, und aus irgendeinem Grund klappte mit Suse die Internet-Anbindung besser. Ach, das waren damals noch Zeiten! 🙂 Man fühlte sich als Computerpionier …
      Beste Grüße
      Andreas Brandhorst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.