Bitcoin

Am 23. Februar 2022 erscheint mein Thriller “Das Bitcoin-Komplott” bei Fischer, und ich nehme das zum Anlass, in dieser neuen Rubrik meiner Webseite auf den Bitcoin und die Blockchain einzugehen.

Zum Inhalt:

Die Weltwirtschaft schlittert in die Krise. Eine Gruppe Investoren rund um den Finanzmagnaten Francis Forsythe attackiert die angeschlagenen Notenbanken, um Bitcoin als neue Leitwährung durchzusetzen. Doch die alten Mächte wehren sich mit allen Mitteln. Der Schlüssel zu Erfolg und Misserfolg liegt in der Geschichte und hat mit Satoshi Nakamoto zu tun, dem Erfinder der Digitalwährung, dessen Identität noch immer ein Geheimnis ist. Als Martin Freeman, Journalist und Buchautor, ihm durch einen Zufall auf die Spur kommt, gerät er in größte Gefahr.


Bitcoin, was ist das eigentlich?
Bitcoin (BTC) ist die erste, größte und wichtigste von inzwischen zahlreich gewordenen Kryptowährungen und außerdem die einzige vollkommen dezentrale – es bedeutet, dass Bitcoin keiner zentralen Kontrolle unterliegt. Es gibt keine Notenbank, die über seinen Kurs bestimmt, keinen Staat, der dieses digitale Geld – oder digitale Gold, wie es manchmal heißt – zum Instrument seiner Politik machen kann. Bitcoin ist ein »verteiltes System«, vergleichbar mit dem Internet, und man kann ihn ebenso wenig abschalten wie das globale Netz, sehr zum Bedauern gewisser Banker und Politiker, denen das alte Geldsystem Reichtum und Macht garantiert. Mithilfe von Bitcoin lässt sich Geld innerhalb weniger Minuten (!) von einem beliebigen Ort der Welt zu einem beliebigen anderen überweisen, ohne Banken als Zwischenstationen, direkt von einer Person zur anderen, bzw. von einer Wallet (einer digitalen Brieftasche) zur anderen. Bitcoin bedeutet letztendlich finanzielle Befreiung, was nicht unbedingt mit Reichtum gleichzusetzen ist. Er trennt das Geld vom Staat, was ebenso wichtig und revolutionär sein könnte wie der Beginn des Laizismus, die Trennung von Kirche und Staat.


Hinweis: Ab hier stehen neue Beiträge oben.


Kann man mit Bitcoin reich werden?
Kann man, ja, wenn man bei niedrigen Kursen kauft und bei hohen verkauft. Allerdings, wie erkennt man, wann der Bitcoin-Kurs steigen und wann er fallen wird? Dazu braucht man exzellente Marktkenntnisse, die nicht nur Kryptowährungen betreffen sollten, sondern auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Die wichtigste Regel lautet: Niemals zu emotional werden. Ich habe mehrmals erlebt, wie Menschen voller Aufregung Bitcoin gekauft haben, als der Kurs stieg, davon überzeugt, innerhalb kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Als es dann zu einem plötzlichen Kurseinbruch kam (und dazu kommt es immer wieder, es sind so genannte »Korrekturen«, bei denen der Kurs auch mal um 20 oder mehr Prozent in die Tiefe rauschen kann), gerieten sie in Panik und verkauften schnell ihre Bitcoins, um »die Verluste zu begrenzen«. Das ist die sicherste Methode, Geld zu verlieren. Am besten sitzt man die Kursschwankungen einfach aus und »hodlt«, das heißt man behält seine Bitcoins über mehrere Jahre hinweg. Das ist praktisch eine Garantie für Gewinne, denn die Kurse werden mittel- und langfristig steigen, wie man anhand des Stock-to-flow-Modells gut erkennen kann: https://stats.buybitcoinworldwide.com/stock-to-flow/

Mit Bitcoin reich geworden wäre zweifellos ein gewisser Laszlo, der 2010 zwei Pizzen mit zehntausend Bitcoins bezahlte – die erste Transaktion in Bitcoin überhaupt; https://www.btc-echo.de/news/10-000-bitcoin-fuer-zwei-pizzen-was-wurde-aus-laszlo-hanyecz-118761/. Hätte Laszlo seine Bitcoins, die damals nur wenige Dollar wert waren, bis heute behalten, beliefe sich sein Vermögen auf zur Zeit (Stand 8.8.2021) 445 Millionen Dollar. Geduld zahlt sich aus!


Wussten Sie schon …
… dass das Geld auf Ihrem Konto gar nicht Ihnen gehört? Es ist nur eine Forderung an die betreffende Bank, mehr nicht. Eigentümer des Geldes sind Sie erst, wenn Sie es physisch besitzen. Und im Fall einer großen Bankenkrise kann das Geld schnell weg sein, dann nützt Ihnen auch die Forderung an die Bank wenig. Siehe dazu: https://finanzmarktwelt.de/das-geld-auf-ihrem-bankkonto-gehoert-ihnen-selbst-falsch-111410/


Währungsreform
Gewöhnliche, von Staaten und Notenbanken kontrollierte (Fiat-) Währungen enden früher oder später in einer Währungsreform. In der ganzen Geschichte der Menschheit gibt es nicht eine solche Währung, die auf Dauer stabil geblieben ist. Einer der Gründe: Inflation ist für Staaten ein wundervolles Mittel, sich auf Kosten der Bürger zu refinanzieren und Schulden abzubauen. Die nächste Währungsreform kommt bestimmt, und sie wird Wertverlust bedeuten. Wenn man nicht vorher in »bleibende Werte« investiert, und Immobilien gehören gewiss nicht dazu, denn sie sind, wie der Name schon sagt, nicht beweglich, der Staat hat jederzeit vollen steuerlichen Zugriff darauf. Darum ist es so wichtig, das Geld von staatlicher Kontrolle zu entkoppeln. Bitcoin ist die Antwort. Siehe dazu: https://coin-ratgeber.de/wie-verhaelt-sich-bitcoin-im-falle-eines-euro-crash/