
Kann die Menschheit überleben?
Unsere Galaxis, in der fernen Zukunft. Die ewige Republik Eternia vereint zehntausend Sonnensysteme, kontrolliert von den Bewahrern, einer Kaste besonders langlebiger Menschen. Die unsterbliche Souveränin Amaya Mo regiert Eternia von der Zentralwelt Proxima aus. Als ein Raumschiff auf dem Planeten Arkturion abstürzt, wird die einzige Überlebende, das Mädchen Sinja, von den dort lebenden Arachniden aufgezogen. Dreißig Jahre später ist Sinja in der ganzen Galaxis als »Xaka« bekannt, eine mit Wunderkräften begabte Heilige. Als ein Bewahrer ausgesandt wird, um das Geheimnis von Sinjas Kräften zu erforschen und sie zu töten, setzt das Ereignisse in Gang, die das Schicksal der galaktischen Republik Eternia für immer verändern werden.
ET 16.09.2026, ISBN 978-3453324152, Paperback, ca. 496 Seiten, Verlag: Heyne
HISTORISCHE ÜBERSICHT
Alte Zeitrechnung
- 2039 – 2099: Hegemonie-Konflikte. Zur Neige gehende Ressourcen führen zu kriegerischen Auseinandersetzungen auf allen Kontinenten der Erde.
- 2035-2055: Ökonomischer, politischer und kultureller Niedergang der USA und Westeuropas. Das Zentrum der Welt verlagert sich nach Asien.
- 2041: Der erste leistungsfähige Fusionsreaktor wird in Shenzhen in Betrieb genommen. Das Energieproblem der Menschheit scheint gelöst.
- 2042: Das »schwarze Jahr« in Russland. Die russische Wirtschaft kollabiert, das politische System bricht zusammen. Im Winter 2042 kommt es zu einer Hungersnot, der Hunderttausende zum Opfer fallen.
- 2045-2050: Die »Jahre der Flut«. Durch einen gewaltigen Eisabbruch in der Antarktis steigt der globale Meeresspiegel noch schneller als erwartet. Viele Küstenstädte müssen aufgegeben, Millionen Menschen evakuiert werden.
- 2048: China steigt zur einzigen Supermacht der Erde auf und setzt KI-Agenten ein, um seine Interessen weltweit durchzusetzen. Demokratische Gesellschaften sind in der Minderheit.
- 2059: Die auf 15 Kernstaaten geschrumpften USA rufen die »letzte Republik« aus und werden zur Autokratie.
- 2070-2080: Die Kolonien auf Mond und Mars ringen um wirtschaftliche und technologische Unabhängigkeit. Der Asteroidengürtel wird als riesige Rohstoffquelle erschlossen.
- 2082: Entwicklung des G-Krümmers, der einen Gravitationsantrieb ermöglicht. Damit sind für Raumfahrzeuge wesentlich höhere Geschwindigkeiten möglich.
- 2087: Die Besiedlung der Monde von Jupiter und Saturn beginnt. In den subglazialen Ozeanen unter den dicken Eiskrusten von Europa und Ganymed (Jupiter) sowie Enceladus und Mimas (Saturn) werden Lebensformen entdeckt.
- 2088: Drei Erkundungssonden sollen die Leistungsfähigkeit des G-Antriebs testen und werden nach Proxima Centauri geschickt.
- 2091: Dichter Vorbeiflug eines 4 Kilometer großen Asteroiden an der Erde. Berechnungen zeigen: Er wird in 22 Jahren zurückkehren und könnte dann auf die Erde stürzen. Man nennt ihn Nekron, was so viel wie »Tod« und »Zerstörung« bedeutet.
- 2099: Zwei der drei entsandten Sonden erreichen Proxima Centauri und finden auf dem ersten Planeten geeignete Bedingungen für eine Besiedlung. Die Kooperativen von Jupiter und Saturn entwickeln in Zusammenarbeit mit den Unabhängigen von Mond und Mars einen Plan, der das langfristige Überleben der Menschheit sichern soll. Der Planet, nach seinem Stern Proxima benannt, soll vor dem »Hammerfall« im Jahr 2113 Tausende von Menschen aufnehmen.
- 2113: Ein 30 Kilometer großer Asteroid trifft die Erde. Das Ereignis wird »Hammerfall« genannt und führt zu einer globalen Katastrophe, die die Zivilisation auf der Erde zerstört. Beginn der Blinden Zeit.
- Ca. 2113 bis 2900 (?): Die Blinde Zeit. Der »Hammerfall« führt zum Zusammenbruch der Zivilisation auf der Erde – die Kolonien und Außenstationen im Sonnensystem sind auf sich allein gestellt. Alles wird dem Bestreben untergeordnet, das Überleben der Menschheit zu sichern. In den Siedlungen auf Mond, Mars und den Eismonden kommt es immer wieder zu Zwischenfällen und Unglücken, denen viele Menschen zum Opfer fallen, was deutlich macht, dass der Homo sapiens einen Planeten für einen Neuanfang braucht. Auf Proxima, dem ersten Planeten des sonnennächsten Sterns Proxima Centauri, gibt es bereits eine Niederlassung, die ausgebaut wird, obwohl die Lebensbedingungen vor Ort nicht optimal sind, denn der Stern, ein Roter Zwerg, neigt zu starken Flares, zu solaren Eruptionen mit intensiver Röntgenstrahlung. Zum Glück stehen ausgedehnte Höhlensysteme zur Verfügung, die vor der Strahlung schützen, und für die Anlagen an der Oberfläche werden spezielle Abschirmungen entwickelt.
- 2165 (?): Etwa 50 Jahre nach dem Hammerfall gibt es nur noch 900.000 Menschen, womit eine kritische Grenze erreicht ist. Die technologische Entwicklung wird mit höchster Priorität vorangetrieben. Wissenschaft und Technik werden zum Werkzeug für das Überleben der Spezies.
- 2300 (?): Etwa 200 Jahre nach dem Hammerfall übersteigt die wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedeutung von Proxima die der Kolonien auf dem Erdmond, dem Mars und den Eismonden im Sol-System. Die Anzahl der Menschen wächst auf 10 Millionen. Das »Ghostly« wird entdeckt, eine Art Hyperraum mit anderen physikalischen Gesetzen als das gewöhnliche Kontinuum.
- 2500 (?): Eine Weiterentwicklung des G-Krümmers, das »Fulcrum«, ermöglicht Raumschiffen Flüge durchs Ghostly, mit Geschwindigkeiten, die in Bezug auf das Basiskontinuum weit über der des Lichts liegen. Mit den neuen Fulcra lassen sich andere Sternsysteme innerhalb weniger Tage oder Wochen erreichen – es hängt von den »Strömungen« und »Gezeiten« im Ghostly ab, das oft mit einem multidimensionalen Ozean verglichen wird. Es beginnt ein Programm, das die Besiedlung möglichst vieler Planeten in nahe gelegenen Sternsystemen vorsieht. In der interstellaren Ausbreitung der Menschheit sieht man die besten Garantien für ihren Fortbestand. Auf diese Weise entsteht das Fundament des Regnums.
- 2700 (?): Erste Hinweise auf die »Enzyklopädie« werden entdeckt: codierte Signale, die ihren Ursprung im Mahlstrom des galaktischen Zentrums haben und selbst mit Quantencomputern nur teilweise entschlüsselt werden können. Kryptografische Spezialisten, später »Decodierer« genannt, widmen sich der komplizierten Aufgabe, die in den Signalen verborgenen Bedeutungsstrukturen zu erkennen und zu deuten.
- 2800 (?): Bei den Signalen der »Enzyklopädie« handelt es sich offenbar um eine Hinterlassenschaft der Ybrai, der ersten Hochkultur in der Galaxis – auf mehreren Welten haben Erkundungsschiffe 4 Milliarden Jahre alte Ruinen und Artefakte gefunden. Offenbar bieten die Signale Zugang zu einer Wissenssammlung, die dem Zweck dient, neuen galaktischen Zivilisationen bei ihrer Entwicklung zu helfen.
- 2899 (?): Bei der Großen Datenkatastrophe, ausgelöst von einem besonders energiereichen Flare von Proxima Centauri und dem Konflikt zwischen einem anerkannten Maschinenintellekt und den abtrünnigen KI‑Systemen von Hyperia (einer Welt, deren Bewohner später zu den ersten »Retros« werden), gehen fast alle digitalen Aufzeichnungen verloren – die Menschheit verliert ihr Gedächtnis. Verschont bleiben hauptsächlich analoge Speichermedien.
- 2900 (?): Die Anzahl der Menschen übersteigt 50 Milliarden auf insgesamt 29 Planeten und Monden in 17 Sternsystemen. Ein großes Ziel scheint erreicht, das Überleben der Menschheit ist gewiss. Die Spezies Mensch, so lautet weiterhin die Maxime, soll ewig existieren. Das »Regnum Eternia«, wird gegründet, die »Ewige Republik«, und Amaya Mo zur ersten Souveränin gewählt. Eine biogenetische Behandlung verleiht ihr relative Unsterblichkeit: Ihr Körper altert nicht mehr und ist auch vor Krankheiten geschützt, aber sie kann Unfällen oder Attentaten zum Opfer fallen. Mit der Gründung des Regnums beginnen die 1. Epoche und das Jahr 0 einer neuen Zeitrechnung.
Neue Zeitrechnung
1. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 29 Planeten und Monde in 17 Sternsystemen.
- 17: Am Rand des Orion-Arms der Galaxis kommt es zur ersten Begegnung mit fremden intelligenten Wesen, den Curba. Sie erweisen sich als unberechenbar und sehr gefährlich. Der Versuch einer friedlichen Verständigung führt zu Missverständnissen, die sowohl Menschen als auch Curba mit dem Leben bezahlen. Bei den Fremden scheint es verschiedene Kasten oder Subspezies mit unterschiedlichen Entwicklungsniveaus zu geben, die von den Streitkräften des Regnums in 6 Stufen eingeteilt werden. Die seltene Stufe 6 ist den Menschen in technologischer Hinsicht überlegen.
- 26: Das 54 Lichtjahre von Proxima entfernte Eden-System wird entdeckt und besiedelt. Der 2. Planet, eine Supererde mit ausgedehnten Ozeanen, zahlreichen Inseln und Atollen und nur einer Landmasse etwa so groß wie Europa, erscheint den Siedlern paradiesisch, weshalb sie ihre neue Heimat »Paradise Found« nennen.
- 42: Neue Versuche einer Kommunikation mit den Curba scheitern. Bewaffnete Erkundungsschiffe patrouillieren am Rand des Orion-Arms der Galaxis, doch es kommt zu keinen weiteren Begegnungen mit dem potenziellen Feind – er scheint sich zurückgezogen zu haben.
- 101 – 300: Es werden weitere intelligente Lebensformen entdeckt. Bei den meisten von ihnen handelt es sich um nontechnologische Kulturen, wie den Trann, Enroa, Geluka, Xathros und Krael. Aber die Menschen treffen auch auf raumfahrende Spezies wie die Arrabosi und Feboum.
- 131: Amarald Nota wird geboren, erster Prognostiker des Regnums Eternia.
- 187: Maschinenintellekte erhalten volles Personenrecht. Sie sind damit biologischen Bürgern des Regnums gleichgestellt.
- 301-800: Die »neue Expansion«. Die Souveränin Amaya Mo und ihre 99 Bewahrer beschließen, die Ausweitung des Regnums voranzutreiben. Angesichts wiederholter Begegnungen mit den ebenso rätselhaften wie gefährlichen Curba sollen Menschen auf möglichst vielen Welten siedeln – das Überleben der Spezies hat noch immer oberste Priorität. Interstellare Streitkräfte und Entwicklung neuer Waffensysteme beanspruchen wertvolle Ressourcen, was Versorgungsengpässe vor allem in den Randbereichen des Regnums zur Folge hat. Es ist Eternias erste große Krise, wie von den Prognostikern vorausgesagt.
- 522: Entdeckung der Gedankenfresser auf Uluaki, 6.419 Lichtjahre von der Erde entfernt. Hunderte von Siedlern fallen den mentalen Parasiten zum Opfer, bevor die Gefahr erkannt und die Kolonie aufgegeben wird. Man stellt Uluaki unter Quarantäne, um zu verhindern, dass Gedankenfresser auch andere Welten erreichen.
- 619: Amaya Mo verändert die Politik des Regnums und bringt Expansion, industriellen Ausbau und Rüstung in ein Gleichgewicht. Auf vielen Welten wird sie deshalb »die Weise« genannt. Während der nächsten Jahrhunderte gelingt es, die ökonomische Krise des Regnums nach und nach zu überwinden. Für Eternia beginnt eine neue Phase der Stabilität.
- 771: Einige Maschinenintellekte erklären ihre Unabhängigkeit und verlassen das Regnum in Richtung galaktisches Zentrum. Andere bleiben und erweisen sich als wichtige Verbündete Eternias. Sie helfen den Prognostikern beim Erkennen der Zukunft und den Decodierern bei der Entschlüsselung von Teilen der Ybrai-Enzyklopädie.
- 981: Während der Kampagnenreise für das erste Millennium wird auf Ragnarok im Korus-System ein Attentat auf Amaya Mo verübt. Sie bleibt unverletzt.
- 1000: Die 1. Epoche des Regnums Eternia geht mit dem Großen Festival auf Proxima zu Ende, dem »Millennium«, in dessen Mittelpunkt die Wahl eines neuen Souveräns steht. Amaya Mos Politik der Anpassung und des Ausgleichs hat es dem Regnum ermöglicht, die erste große Krise zu überstehen. Sie wird wiedergewählt und erhält eine weitere biogenetische Behandlung, die ihre relative Unsterblichkeit erneuert.
2. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 419 Planeten und Monde in 122 Sternsystemen.
- 1047: Einigen Gedankenfressern gelingt es, Uluaki trotz der Quarantäne zu verlassen. Der Strategische Rat der Streitkräfte und die Souveränin Amaya Mo beschließen die Bildung einer Spezialtruppe, Parakrieger genannt. Ihr Aufgabe besteht darin, die mentalen Parasiten ausfindig und unschädlich zu machen.
- 1112: Am Ende des Perseus-Arms der Galaxis, fast 50.000 Lichtjahre von Proxima entfernt, entdeckt eine Erkundungssonde den Obelisken, Hinterlassenschaft einer Zivilisation nur wenig jünger als die Ybrai, ebenfalls untergegangen. Er bietet Amaya Mo einen weiteren Hinweis darauf, dass nichts ewig ist. Sie verkündet daraufhin den Beginn der »nächsten Expansion«.
- 1120-1500: Die »nächste Expansion«. Die Menschheit breitet sich weiter aus, nicht nur in der Milchstraße. Es werden Raumschiffe zu den Magellanschen Wolken und den anderen Galaxien der Lokalen Gruppe entsandt, begleitet von M-Intellekten. Alle Menschen an Bord befinden sich in der Hibernation, denn die Schiffe werden ihre Ziele trotz leistungsfähiger Fulcra erst in Jahrzehntausenden erreichen.
- Ab ca. 1200: Mit der »nächsten Expansion« geht eine zunehmende Aufsplitterung der Menschheit einher. Über Generationen hinweg – oder schneller mithilfe von Bio-Engineering – passen sich Siedler den Umweltbedingungen von Welten an, die keine optimalen Bedingungen für menschliches Leben aufweisen. Sie gewöhnen sich zum Beispiel an niedrige oder hohe Schwerkraft, was sich auf Körperbau und auch die Psyche auswirkt. Manche Gruppen wenden sich von Technologie ab, wie die Retros auf Hyperia. Andere statten sich mit zahlreichen technischen Implantaten aus und begründen damit einen neuen, transhumanen menschlichen Entwicklungszweig. Eine Sonderrolle nehmen Piloten ein, die Raumschiffe durchs Ghostly steuern. Viele von ihnen gehen eine direkte Verbindung mit ihren Schiffen ein und nehmen sie als Erweiterung der eigenen physischen und psychischen Existenz wahr. Sie sind auch die Einzigen, die Flüge durchs Ghostly ohne Dämpfung ertragen.
- 1681: Erste dynastische Bewegungen im Regnum. Einzelne Welten unter der lokalen Kontrolle von Autokraten und Oligarchen streben Unabhängigkeit an.
- 1729: Entdeckung von Meccanica, 3. Planet im Sternsystem Gethos, 10.119 Lichtjahre von Proxima entfernt, am Rand des sog. Niemandslands gelegen. Meccanica ist einzigartig wegen der gewaltigen analogen Maschine, die die gesamte Oberfläche des Planeten bedeckt und Hunderte Kilometer tief in ihn hineinreicht. Ihr Ursprung bleibt rätselhaft. Niemand weiß, wer sie erbaut hat und welchem Zweck sie dient. Nach jahrelangen Untersuchungen stellt sich heraus, dass in der globalen Maschine eine Art Countdown stattfindet, der immer neue Bereiche zu mechanischer Aktivität veranlasst. Was geschehen wird, wenn schließlich alle Teile der Maschine aktiv sind, lässt sich nicht vorhersagen.
- 1781: Die Prognostiker kündigen eine neue schwere Krise an.
- 1819: Auf der Erde wird ZORN (Zerfallsorientierter redundanter Neutralisator) entdeckt, eine apokalyptische Superwaffe, Mitte des 21. Jahrhunderts der alten Zeitrechnung entwickelt und dazu imstande, einen ganzen Planeten zu zerstören. Die Prognostiker warnen Amaya Mo in diesem Zusammenhang vor der nächsten großen Krise.
- 1835: Die dynastischen Bewegungen im Regnum weiten sich aus. Einige Autokraten und Oligarchen wittern die Chance, ihre Macht zu vergrößern, mehr Planeten und ganze Sonnensysteme unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Strategische Rat befürchtet einen Bürgerkrieg in Eternia.
- 1899: Im Sternsystem Djusil kommt es zu einem fatalen Atombrand auf dem von Menschen besiedelten Planeten Issil – offenbar wurde die 80 Jahre zuvor auf der Erde entdeckte Waffe ZORN eingesetzt.
- 1907: Lucas I., »Erhabener« von Ikarus, verlangt Unabhängigkeit und die Aufteilung des Regnums in Freie Interstellare Republiken. Er droht mit dem Einsatz eines Annihilators, einer Weiterentwicklung von ZORN. Amaya Mo weist die Forderung zurück.
- 1912: Der Strategische Rat des Regnums versetzt die Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft. Die Patrouillen in den mittleren Sektoren des Regnums werden verstärkt.
- 1913: Lucas I. stellt Amaya Mo ein Ultimatum: Wenn sie nicht auf seine Forderungen eingeht, setzt er einen Annihilator auf Proxima ein. Die Souveränin versucht Zeit zu gewinnen, während auf dem ganzen Planeten fieberhaft nach der Waffe gesucht wird.
- 1913-1980: Auf Proxima kann der Weltenzerstörer gerade noch rechtzeitig gefunden werden. Während der nächsten Jahre und Jahrzehnte entmachtet Amaya Mo die Autokraten und Oligarchen, was ihr weitgehend mit friedlichen Mitteln gelingt. Wiederherstellung der Einheit und Festigung der Ewigen Republik erhöhen ihr Ansehen im Regnum. Ihre Position als Souveränin von Eternia ist unangefochten.
- 2000: Die 2. Epoche des Regnums Eternia geht zu Ende. Wieder findet ein Millennium-Festival auf Proxima statt, und Amaya Mo verdankt es nicht zuletzt den innenpolitischen Erfolgen während der letzten Jahrzehnte, dass sie erneut zur Souveränin des Regnums gewählt wird.
3. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 2316 Planeten und Monde in 513 Sternsystemen.
- 2001-2500: Die »Jahrhunderte der Konsolidierung«. Das Regnum expandiert weiter, aber langsamer als zuvor. Nach den beiden überstanden Krisen, einer wirtschaftlichen und einer politischen, kehrt Ruhe ein. Die ökonomische Entwicklung der einzelnen Welten steht im Vordergrund; auch auf den Randwelten steigt der Lebensstandard. Später nennt man diese Zeit die »goldenen Jahrhunderte«.
- Ab ca. 2200: Aus der »Splitterung« der Menschheit wird »Diversifizierung«. Wo Anpassungen an besondere lokale Umweltbedingungen erforderlich waren, haben sie bereits stattgefunden. Es folgt so etwas wie eine geistige Neuorientierung. Neue Kunstformen und Philosophien entstehen. Auf einigen der reichen inneren Welten des Regnums gewinnt eine neue Art von Hedonismus viele Anhänger.
- 2400: Einige Prognostiker warnen vor Dekadenz und Niedergang. Amaya Mo führt jährliche Denksportaufgaben ein, die außerordentlich kompliziert sind und deren Lösung den betreffenden Personen viel Anerkennung bringt. Geschicktes Marketing rückt diese Rätsel in den Mittelpunkt intellektueller Aufmerksamkeit.
- 2598: In der Sonnenstadt Solaris, gelegen im Ophiuchus-Sporn, entwickeln Linguistiker des Regnums mithilfe eines unabhängigen M-Intellekts eine neue Sprache, »Z« genannt. Sie soll supereffizient und von mathematischer Präzision sein, Missverständnisse auf ein Minimum reduzieren und sich insbesondere für die Verständigung mit den Maschinenintellekten eignen.
- 2691: Von dem Maschinenintellekt Tolomeo erfährt Amaya Mo, dass es sich bei der neuen Sprache der Linguistiker in Solaris um ein Experiment und den Versuch von Manipulation handeln könnte, hinter dem das »Zentrum« steht, eine Gruppe von M-Intellekten, die sich im energiereichen Kern der Galaxis niedergelassen haben. Sprache, so warnt Tolomeo, verändert das Denken und somit auch das Bewusstsein. Amaya Mo und ihre Bewahrer müssen zur Kenntnis nehmen, dass es auch bei den Maschinenintellekten Konflikte und unterschiedliche Meinungen gibt. Bahnt sich hier eine neue Gefahr für Eternia an?
- 2767: In der Sonnenstadt Solaris ist es offenbar zu einer Katastrophe gekommen. Eine vom Regnum entsandte wissenschaftliche Gruppe findet einen einzigen Überlebenden vor, den Greis Piter, der nur Z spricht. Was geschehen ist, bleibt zunächst ein Rätsel, aber Piter erweist sich bald als sehr fähiger Decodierer. Allem Anschein nach hilft ihm Z dabei, einige Datensignale der Ybrai-Enzyklopädie zu entschlüsseln. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2769 macht er eine wichtige Entdeckung.
- 2800: Die Berechnungen und Voraussagen der Prognostiker werden immer besser. Mit ihrer Hilfe gelingt es Amaya Mo, weitere Krisen zu verhindern und das Regnum stabil zu halten. Die Curba allerdings sind und bleiben ein schwer zu kalkulierender Risikofaktor.
- 2849: Piters Signal-Entschlüsselungen ermöglichen die Lokalisierung einer fast vollständigen Dyson-Sphäre tief im Niemandsland, mehr als 15.000 Lichtjahre von Proxima entfernt. Dort stoßen Forschungsgruppen des Regnums auf »Schatten«, seltsame Wesen, die an die Phantome des Ghostly erinnern.
- 2871: Die Forschungsgruppen in der Dyson-Sphäre um den Stern Nefrota im Niemandsland finden heraus, dass die Dyson-Sphäre mit etwa 20 Millionen Jahren nicht annähernd so alt ist wie die beiden bekannten Hochkulturen vor 4 Milliarden Jahren. Es finden Versuche statt, mit den seltsamen Schattenwesen zu kommunizieren, bei denen es sich vielleicht um Nachfahren der Erbauer handelt. Es stellt sich heraus, dass sie aus wandernden Raum-Zeit-Senken kommen und auch wieder in ihnen verschwinden. Einige Wissenschaftler folgen ihnen in der Hoffnung auf einen Kontakt – sie kehren nicht zurück.
- 2937: Das Regnum erklärt die Dyson-Sphäre von Nefrota zu seinem Besitz und gibt sie zur Besiedlung frei, obwohl sie sich tief im Niemandsland befindet.
- 2949: Die Curba erscheinen nach einigen Jahrhunderten im Niemandsland und greifen die Dyson-Sphäre von Nefrota an. Sie wird schwer beschädigt und muss von den Siedlern aufgegeben werden.
- 2972: Es kommt wieder zu Überfällen der Curba auf die Randwelten des Regnums. Die Prognostiker raten dringend dazu, mehr über sie und ihren Ursprung herauszufinden.
- 2995: Der Bewahrer Athon erklärte seine Kandidatur für das Amt des Souveräns. Mit ihm hat Amaya Mo beim nächsten Millennium einen ernsthaften Konkurrenten.
- 3000: Es endet die 3. Epoche des Regnums Eternia. Die Curba-Gefahr wirft einen Schatten auf das Millennium. Amaya Mo kann sich bei der Wahl durchsetzen, hat aber nur einen knappen Vorsprung vor ihrem Konkurrenten Athon.
4. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 5481 Planeten und Monde in 2207 Sternsystemen.
- 3007: Amaya Mo erkrankt, was eigentlich unmöglich sein sollte. Plötzlich ist trotz der neuen Behandlung, die sie nach der gewonnenen Wahl erhalten hat, ihre Unsterblichkeit infrage gestellt.
- 3010-3070: Die »Jahrzehnte der Ungewissheit«. Athon übernimmt die Regierungsgeschäfte von der schwer kranken Amaya Mo. Er erweist sich schnell als Egomane, dem es vor allem um persönliche Macht geht. Innerhalb weniger Jahre verändert er die politischen Strukturen des Regnums und bringt den Strategischen Rat der Streitkräfte unter seiner Kontrolle. Der Einfluss von Bewahrern und Prognostikern wird begrenzt. Athon ist auf dem besten Weg, sich zum unumschränkten Alleinherrscher von Eternia zu machen.
- 3064: Amaya Mo erholt sich von ihrer Erkrankung, was sie nicht zuletzt den spezialisierten Medikern von Aura verdankt. Es verdichten sich die Hinweise darauf, dass ihre Krankheit kein unglücklicher Zufall war, sondern das Ergebnis eines heimtückischen Anschlags.
- 3065: Athon verhindert Amaya Mos Rückkehr nach Proxima und nimmt weitere Angriffe der Curba auf die Randwelten des Regnums zum Vorwand, den Notstand auszurufen. Damit verbundene Sondergesetze ermächtigen ihn, die Freiheit der Bürger des Regnums einzuschränken. Athon schickt das Militär zum Rand und lässt Vorbereitungen für eine Unsterblichkeitsbehandlung treffen. Ganz offensichtlich will er dauerhaft Amaya Mos Nachfolge antreten.
- 3066: Die Mediker von Aura finden einen Beweis dafür, dass Athon hinter Amaya Mos Erkrankung steckt. Mithilfe der Galaktiker, die durch Athons Machenschaften ihre Unabhängigkeit bedroht sehen, auf die sie immer großen Wert gelegt haben, kehrt Amaya Mo zur Ewigen Kathedrale von Proxima zurück und bringt den Usurpator zur Strecke. Die Galaktiker, unter ihnen die Prognostiker, bekommen für ihre Hilfe einen Sonderstatus, der ihnen das Recht auf eine eigene Legislative gibt. Sie gründen das Galaktikum, eine staatenähnliche Gemeinschaft aus »Bürgern der Galaxis«.
- 3070-3500: Das »Galaktikum« wird zu einer neuen philosophischen Schule, die sich überall im Regnum ausbreitet. Die Galaktiker treten für Frieden und Freiheit ein, arbeiten mit Amaya Mo und den Maschinenintellekten zusammen und hoffen, mithilfe der Prognostiker den Weg in die beste aller Zukünfte zu finden. Sie werden zu einer starken idealistischen Kraft in Eternia.
- 3400-3900: Die »Maschinen-Jahrhunderte«. Amaya Mo erfährt von einer Verschärfung der Konflikte zwischen den M-Intellekten im galaktischen Kern. Die Maschinenintelligenzen des Zentrums haben vor fast 1000 Jahren bei den Linguistikern und ihrer Sprache Z eine bedrohliche Rolle gespielt. Die Souveränin befürchtet, dass aus dem Maschinenkonflikt eine neue Gefahr für das Regnum erwachsen könnte. Sie strebt eine engere Zusammenarbeit mit den loyalen M‑Intellekten des Regnums an – das Ziel ist eine »neue Koalition«.
- 3924: Am Ende des Scutum-Centaurus-Arms der Milchstraße, unmittelbar vor der großen Kluft des intergalaktischen Leerraums, wird eine 50 Kilometer große »Arche« gefunden, ein Rotationshabitat, gefüllt mit paradiesisch anmutenden Gärten, um deren Pflege sich automatische Servomechanismen kümmern. Bei genaueren Untersuchungen stellt sich heraus, dass die Arche vermutlich von den Erbauern der Dyson-Sphäre von Nefrota stammt, deren Entdeckung inzwischen mehr als 1000 Jahre zurückliegt.
- 4000: Beim Millennium auf Proxima wird Amaya Mo erneut zur Souveränin gewählt. Sie hat keinen Gegenkandidaten – das Regnum setzt auf ihre große, kluge Erfahrung.
5. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 11718 Planeten und Monde in 4919 Sternsystemen.
- 4001-4300: Die Aufsplitterung der Menschheit – biologisch und technologisch – setzt sich fort und entfaltet eine neue Dynamik. Der genetische Code des Homo sapiens wird vielerorts geändert, erweitert oder reduziert. Angepasste Menschen leben in Hitze und Kälte, auf Welten mit Superschwerkraft und selbst in den dichten Atmosphären heißer und kalter Gasriesen.
- 4200-4400: Als Gegengewicht zu den Angepassten entsteht die Bewegung der Puristen, bestehend aus Menschen, die es ablehnen, sich den Umweltbedingungen anderer Welten anzupassen und die stattdessen Terraforming-Projekte vorantreiben. Über Jahrzehnte hinweg findet im Regnum eine rege philosophische Debatte darüber statt, welcher Weg der richtige ist. Die Meinungen gehen weit auseinander, und Amaya Mo und die Bewahrer nehmen einen neutralen Standpunkt ein.
- 4351: Bei den zum galaktischen Kern hin gelegenen Randwelten des Regnums gehen mehrere Raumschiffe verloren. Ein Angriff der Curba wird nicht ausgeschlossen, gilt aber als sehr Historische Übersicht
- 4351: Bei den zum galaktischen Kern hin gelegenen Randwelten des Regnums gehen mehrere Raumschiffe verloren. Ein Angriff der Curba wird nicht ausgeschlossen, gilt aber als sehr unwahrscheinlich, da das Niemandsland weit entfernt ist. Erste Untersuchungen finden statt.
- 4388: Weitere Schiffe verschwinden, diesmal auch in den zentralen Bereichen des Regnums.
- 4391: Die Prognostiker sehen eine neue schwere Krise heraufdämmern, aber sie können Amaya Mo noch keine Einzelheiten nennen.
- 4441: Der Grund für das Verschwinden der Raumschiffe wird gefunden: Teile des Hyperraums, des Ghostly, sind offenbar instabil geworden. Die zunehmenden Instabilitäten stehen offenbar in Zusammenhang mit einem Konflikt beim »Zentrum«, bei den Maschinenintelligenzen, die sich im galaktischen Kern niedergelassen haben.
- 4467: Zum ersten Mal seit Jahrhunderten verlässt Amaya Mo Proxima und macht sich mit der Legat auf den langen Weg zum galaktischen Kern, um direkte Gespräche und Verhandlungen mit den M-Intellekten des Zentrums zu führen.
- 4468: Das Schiff, mit dem Amaya Mo zum galaktischen Kern unterwegs ist, kehrt nicht aus dem Ghostly zurück.
- 4469: Eine großangelegte Suche nach der Souveränin beginnt. Sie dauert anderthalb Jahrhunderte und führt zu keinem Ergebnis. Amaya Mo bleibt verschollen.
- 4612: Außenstationen des Regnutäten stehen offenbar in Zusammenhang mit einem Konflikt beim »Zentrum«, bei den Maschinenintelligenzen, die sich im galaktischen Kern niedergelassen haben.
- 4467: Zum ersten Mal seit Jahrhunderten verlässt Amaya Mo Proxima und macht sich mit der Legat auf den langen Weg zum galaktischen Kern, um direkte Gespräche und Verhandlungen mit den M-Intellekten des Zentrums zu führen.
- 4468: Das Schiff, mit dem Amaya Mo zum galaktischen Kern unterwegs ist, kehrt nicht aus dem Ghostly zurück.
- 4469: Eine großangelegte Suche nach der Souveränin beginnt. Sie dams im Norma-Arm der Milchstraße empfangen einen Notruf von Notturna, einem planetaren Nomaden, ohne Stern durch den interstellaren Raum unterwegs. Seine Oberfläche liegt unter einer dicken Eiskruste, in der Galaktiker aus dem Regnum die Reste der abgestürzten Legat entdecken. Sie finden auch Amaya Mo, im Kälteschlaf in einer Hibernationskapsel.
- 4613: Amaya Mo wird nach Proxima gebracht, wo man sie untersucht und vorsichtig weckt. Körperlich scheint sie unversehrt zu sein, aber offenbar hat sie einen schweren Schock erlitten. Sie schweigt die meiste Zeit über, und wenn sie spricht, so in einer Sprache, die niemand versteht, nicht einmal die Linguistiker.
- 4640: Die Instabilitäten des Ghostly nehmen zu. Interstellare Raumfahrt ist nur noch sehr eingeschränkt und unter hohen Risiken möglich. Allein den fähigsten Piloten gelingt es, Raumschiffe sicher ans Ziel zu bringen. Amaya Mo hat ihren Schock, der vermutlich auf eine direkte, ungedämpfte Begegnung mit den »Phantomen« des Ghostly zurückgeht, noch immer nicht überwunden.
- 4657: Eine Instanz der Maschinenintellekte des Zentrums erreicht Proxima und schlägt Kooperation bei der »Reparatur« des Ghostly vor. Außerdem hilft sie den Medikern des Regnums bei der Behandlung der immer noch kranken Souveränin.
- 4700-4950: Amaya Mo erholt sich langsam. Die interstellare Raumfahrt im Regnum ist noch immer stark eingeschränkt. Hochspezialisierte Techniker, die Dimensionsingenieure, arbeiten mit den M-Intellekten von Zentrum und Regnum zusammen, um das Ghostly zu stabilisieren.
- 5000: Diesmal gewinnt Amaya Mo die Wahl zur Souveränin nur knapp, hauptsächlich wegen ihrer früheren Verdienste. Sie ist noch immer nicht ganz auf der Höhe, und angesichts der eingeschränkten, sehr gefährlich gewordenen Raumfahrt im Regnum sieht es für die Zukunft nicht gut aus.
- täten stehen offenbar in Zusammenhang mit einem Konflikt beim »Zentrum«, bei den Maschinenintelligenzen, die sich im galaktischen Kern niedergelassen haben.
- 4467: Zum ersten Mal seit Jahrhunderten verlässt Amaya Mo Proxima und macht sich mit der Legat auf den langen Weg zum galaktischen Kern, um direkte Gespräche und Verhandlungen mit den M-Intellekten des Zentrums zu führen.
- 4468: Das Schiff, mit dem Amaya Mo zum galaktischen Kern unterwegs ist, kehrt nicht aus dem Ghostly zurück.
- 4469: Eine großangelegte Suche nach der Souveränin beginnt. Sie dauert anderthalb Jahrhunderte und führt zu keinem Ergebnis. Amaya Mo bleibt verschollen.
- 4612: Außenstationen des Regnums im Norma-Arm der Milchstraße empfangen einen Notruf von Notturna, einem planetaren Nomaden, ohne Stern durch den interstellaren Raum unterwegs. Seine Oberfläche liegt unter einer dicken Eiskruste, in der Galaktiker aus dem Regnum die Reste der abgestürzten Legat entdecken. Sie finden auch Amaya Mo, im Kälteschlaf in einer Hibernationskapsel.
- 4613: Amaya Mo wird nach Proxima gebracht, wo man sie untersucht und vorsichtig weckt. Körperlich scheint sie unversehrt zu sein, aber offenbar hat sie einen schweren Schock erlitten. Sie schweigt die meiste Zeit über, und wenn sie spricht, so in einer Sprache, die niemand versteht, nicht einmal die Linguistiker.
- 4640: Die Instabilitäten des Ghostly nehmen zu. Interstellare Raumfahrt ist nur noch sehr eingeschränkt und unter hohen Risiken möglich. Allein den fähigsten Piloten gelingt es, Raumschiffe sicher ans Ziel zu bringen. Amaya Mo hat ihren Schock, der vermutlich auf eine direkte, ungedämpfte Begegnung mit den »Phantomen« des Ghostly zurückgeht, noch immer nicht überwunden.
- 4657: Eine Instanz der Maschinenintellekte des Zentrums erreicht Proxima und schlägt Kooperation bei der »Reparatur« des Ghostly vor. Außerdem hilft sie den Medikern des Regnums bei der Behandlung der immer noch kranken Souveränin.
- 4700-4950: Amaya Mo erholt sich langsam. Die interstellare Raumfahrt im Regnum ist noch immer stark eingeschränkt. Hochspezialisierte Techniker, die Dimensionsingenieure, arbeiten mit den M-Intellekten von Zentrum und Regnum zusammen, um das Ghostly zu stabilisieren.
- 5000: Diesmal gewinnt Amaya Mo die Wahl zur Souveränin nur knapp, hauptsächlich wegen ihrer früheren Verdienste. Sie ist noch immer nicht ganz auf der Höhe, und angesichts der eingeschränkten, sehr gefährlich gewordenen Raumfahrt im Regnum sieht es für die Zukunft nicht gut aus.
6. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 14912 Planeten und Monde in 5710 Sternsystemen.
- 5001-5999: Das Jahrtausend der Stagnation. Amaya Mo hat sich noch immer nicht ganz von dem erlittenen Schock erholt und neigt dazu, wichtige Entscheidungen aufzuschieben. Es gibt niemanden mehr, der die Entwicklung des Regnums Eternia vorantreibt; konservativer Stillstand macht sich breit.
- 5100: Durch die auf ein Minimum reduzierte interstellare Raumfahrt findet nur noch ein sehr geringer kultureller Austausch selbst unter den zentralen Welten des Regnums statt. Wirtschaftlich starke Sternsysteme erleben eine bessere und schnellere Entwicklung als die ökonomisch schwächeren, insbesondere jene, die auf Einfuhren von Rohstoffen und Halbfertigprodukten angewiesen sind.
- 5150: Die fast 15.000 Welten des Regnums – Planeten und Monde – entwickeln sich immer weiter auseinander, weil es weitaus weniger Kontakte zwischen ihnen gibt als früher. Bewahrer und Prognostiker warnen vor »Divergenz«: Die kulturelle, wirtschaftliche und politische Zersplitterung könnte das Ende des Regnums bedeuten: In einer möglichen Zukunft zerfällt Eternia in Hunderte lokale Einflusssphären.
- 5190: Amaya Mo macht sich noch einmal auf den Weg zu den Maschinenintelligenzen im galaktischen Kern, um mit ihnen eine Lösung für das Ghostly-Problem zu finden. Ihr Schiff nimmt eine sichere Route, die allerdings sehr langsam ist: Die Souveränin wird ihr Ziel erst in 150 Jahren erreichen. Sie beschließt, die Zeit wach zu verbringen, anstatt in der Hibernation zu schlafen. Ihr Verdacht: Vielleicht spielte auch der Kälteschlaf eine Rolle bei ihrer Erkrankung.
- 5340: Amaya Mo trifft bei den Maschinenintelligenzen von Zentrum ein.
- 5342: Die Verbindung zu Amaya Mo bricht ab – sie meldet sich nicht mehr. Die energetischen Turbulenzen im Ghostly nehmen dramatisch zu.
- 5349: Amaya Mo macht sich mit wichtigen Daten über das Ghostly auf den Rückweg nach Proxima. Sie wählt erneut die langsame, sichere Route und nutzt die anderthalb Jahrhunderte an Bord für Meditation und Rekonvaleszenz.
- 5499: Die Souveränin ist wieder zurück. In der Ewigen Kathedrale auf Proxima bespricht sie sich mit Bewahrern, Dimensionsingenieuren, Prognostikern und Decodierern. Mit den Daten, die sie von den M‑Intellekten des Zentrums bekommen hat, fällt es den Spezialisten leichter, die Instabilitäten des Hyperraums zu untersuchen.
- 5597: Neue Aktivitäten der Curba bei den Randwelten. Ihr Ziel scheint Gethos am Rand des Niemandslands zu sein. Vielleicht haben sie es auf den Planeten Meccanica und dessen globale Maschine abgesehen.
- 5599: Im Auftrag der Souveränin wird versucht, einen direkten Kommunikationskontakt mit den Curba herzustellen. Der Versuch gelingt tatsächlich, und trotz aller noch bestehenden Verständigungsschwierigkeiten kommt es zu einer gemeinsamen Mission auf Meccanica.
- 5600: Auf Meccanica sterben die Curba in der Maschine. Menschen sind nicht verantwortlich, aber Amaya Mo befürchtet Schlimmes für die Zukunft.
- 5602: Die Instabilität des Ghostly erreicht ein katastrophales Ausmaß – im Regnum ist nur noch in vereinzelten Regionen interstellare Raumfahrt möglich. Die Curba scheinen ebenfalls betroffen zu sein, denn am Rand des Niemandslands bleiben weitere Inkursionen aus.
- 5600-5950: Die »langsamen Jahre«. Amaya Mo sitzt auf Proxima fest, während die Wissenschaftler des Regnums zusammen mit den Maschinenintellekten ihre Untersuchungen fortsetzen und nach einer Möglichkeit suchen, die hyperenergetischen Fluktuationen des Ghostly zu beenden. Die globale Maschine von Meccanica scheint dabei ebenso eine Rolle zu spielen wie die Enzyklopädie der Ybrai.
- 5727: Erste »Lichtschiffe« brechen auf, aber sie sind langsam: Es dauerte Jahre, manchmal Jahrzehnte, um die nächsten Sternsysteme zu erreichen. Abenteurer beginnen mit einer Reise in die Zukunft, indem sie ihre Schiffe auf relativistische Geschwindigkeit beschleunigen.
- 5817: Die Zusammenarbeit von Decodierern und Linguistikern trägt Früchte: Es gelingt, weitere enzyklopädische Signale zu entschlüsseln, und das Ergebnis ist ein Code, mit dem bestimmte Teile von Meccanicas Maschine in Bewegung versetzt werden können. Vielleicht besteht tatsächlich ein Zusammenhang, denn die Instabilitäten im Ghostly verringern sich.
- 5881: Das Ghostly wird in größeren Bereichen stabil genug, um Raumschiffen wieder einen überlichtschnellen Transit zu ermöglichen. Die Flüge bleiben gefährlich, denn es gibt immer noch zahlreiche Riffe, die von Piloten rechtzeitig erkannt werden müssen.
- 6000: Zum sechsten Mal wird Amaya Mo zur Souveränin gewählt, diesmal wieder mit großer Mehrheit. Sie hat sich noch immer noch immer nicht ganz erholt, und die Mediker befürchten, dass der inzwischen anderthalb Jahrtausende zurückliegende Ghostly-Schock bleibende Schäden hinterlassen haben könnte. Aber dass wieder interstellare Raumfahrt möglich ist, hält eine breite Öffentlichkeit des Regnums für ihr Verdienst.
7. Epoche
Das Regnum Eternia umfasst 15097 Planeten und Monde in 5861 Sternsystemen.
- 6001-6963: Das Jahrtausend der »großen Expansion«. Der Konservatismus hat ein Ende, es beginnt ein neues Zeitalter der Innovation und Erneuerung. Es werden zahlreiche neue Welten besiedelt. Das Regnum dehnt sich im Orion-Arm und den anderen Spiralarmen der Milchstraße aus, umfasst am Ende der 7. Epoche mehr als 10.000 Sternsysteme mit etwa 28.000 bewohnten Planeten und Monden.
- 6009: Die Prognostiker verbessern ihre Datenkorrelationen, mit denen sie aktuelle Entwicklungen analysieren und zukünftige vorhersagen. Sie entwickeln die »Topografie der Zukunft« namens Futura, ein komplexes grafisches Modell der wichtigsten Entwicklungsmuster.
- 6061: Amaya Mo bemüht sich, wieder selbst zu einer innovativen Kraft zu werden und das Regnum zusammenzuhalten, doch das Auseinanderdriften der vielen verschiedenen menschlichen Kulturen geht weiter. Sie setzt alles daran, die Homogenität des Regnums zu gewährleisten. Ihre neue Maxime lautet: Aufstieg der Menschheit zur galaktischen Macht – Eternia soll das Erbe der Ybrai antreten.
- 6213: Die Decodierer entschlüsseln weitere Teile der Enzyklopädie. Dadurch werden neue Zusammenhänge mit der globalen Maschine von Meccanica erkennbar.
- 6300: Die interstellare Raumfahrt ist mithilfe der verbesserten Fulcrum-Triebwerke wieder einfacher geworden, doch die Piloten der Transitschiffe sind noch immer hohen Anforderungen ausgesetzt. Im Ozean des Ghostly gibt es zahlreiche Riffe und Untiefen, die Raumschiffen gefährlich werden können. Sturmzonen erfordern manchmal weite Umwege.
- 6320: Die Überfälle der Curba am Rand des Niemandslands nehmen wieder zu, was vielleicht auch an der zurückgekehrten Stabilität des Ghostly liegt. Amaya Mo erklärte die Beseitigung dieser Gefahr zu einer der wichtigsten Aufgaben des Regnums und nimmt das zum Anlass, die Streitkräfte zu erweitern, womit sie auch neuen regionalen Unabhängigkeitsbestrebungen vorbeugen will. Gleichzeitig gewährt sie lokalen Autonomien große Freiheiten, was einer Anerkennung der neuen Realitäten im Regnum gleichkommt. Eternia ist so groß geworden, dass Reisen vom einen Ende zum anderen selbst mit sehr schnellen Fulcrum-Schiffen Jahre dauern.
- 6477: Auf einigen neu besiedelten Welten werden Artefakte gefunden, die sich keiner der bekannten alten Zivilisationen in der Galaxis zuordnen lassen. Manche von ihnen scheinen toxischer Natur sein: Wer sie berührt, riskiert den Tod.
- 6501: Auf der Suche nach den Curba kartographiert ein Erkundungsschiff das tief im Niemandsland gelegene Sternsystem Somarka, 12.664 Lichtjahre von Proxima entfernt. Auf dem 2. Planeten namens Arkturion gibt es zwei intelligente Spezies, beide sehr aggressiv: die spinnenartigen Krael, unterteilt in viele einzelne Stämme, die sich untereinander bekriegen, und die mit ihnen verfeindeten dreibeinigen Chromatoren. Eine besondere Rolle in der Kultur beider Spezies spielt ein geheimnisvoller »sprechender« Stein, der vor 10.000 Jahren als Meteorit vom Himmel fiel.
- 6577: Die Curba unternehmen erneut einen Vorstoß zum Gethos-System mit dem Planeten Meccanica. Der Versuch, einen Kommunikationskontakt herzustellen, bleibt ohne Erfolg. Eine Schutzlegion der Streitkräfte von Eternia wehrt den Angriff ab. Die Verfolgung durchs Ghostly scheitert, mehrere Schiffe gehen verloren.
- 6612: Amaya Mo schickt eine Gruppe von Linguistikern, Decodierern und Prognostikern nach Lranka im Sternsystem Bermond, Heimat der Arrabosi. Bisher gab es nur wenige Kontakte mit diesem sehr scheuen Volk. Die Souveränin erhofft sich Informationen über die Curba.
- 6645: Im Leerraum zwischen Perseus-Arm und äußerem Arm der Galaxis wird die Hydra gefunden, ein Generationenschiff mit Menschen von der alten Erde. Die Hydra verließ das Sol-System im Jahr 2085 der alten Zeitrechnung, ist also zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung seit etwa 7.500 Jahren unterwegs.
- 6731: Mit Informationen, die über viele Jahre hinweg von den scheuen und misstrauischen Arrabosi gewonnen werden konnten, bricht eine Delegation des Regnums mit mehreren Schiffen zu den Curba jenseits des Niemandslands auf.
- 6857: Die Prognostiker beginnen damit, die Topografie der Zukunft zu erweitern, um bessere und präzisere Prognosen zu erstellen.
- 6931: Zweihundert Jahre sind seit dem Aufbruch der Delegation des Regnums zu den Curba vergangen. Die Schiffe sind nie zurückgekehrt, es fehlt jede Nachricht. Amaya Mo muss von einem Scheitern der Friedensmission ausgehen.
- 6956: Es finden weitere Angriffe der Curba auf Eternias Randwelten statt. Beobachtungsstationen im Niemandsland melden, dass sie auch nach Arkturion fliegen. Der Versuch, die Krael zu warnen, wäre sinnlos, denn die aggressiven Arachniden greifen jeden Fremden auf ihrer Heimatwelt an.
- 6963: Noch 37 Jahre bis zum Ende der 7. Epoche und einem weiteren Millennium auf Proxima. Beginn der Handlung des 1. Romans der Eternia-Trilogie.
GLOSSAR
Amorph, das: Ein neues Basismodell der Topografie der Zukunft. Es enthält die Daten aller möglichen Zukünfte, auch jene mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 1 Prozent.
Anboi: Ein 7.096 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 4. Planet namens Hellamar hat die 3fache Masse der Erde und ist die Heimat von Admiral Lumba Gregorius.
Angepasste: Menschen, die sich den besonderen Bedingungen ihrer Heimatwelt durch biogenetische Modifizierung und körperlicher Veränderung angepasst haben.
Annihilator: Eine Weiterentwicklung von ZORN. Der Annihilator kann einen unlöschbaren Atombrand entfachen und damit einen ganzen Planeten vernichten. Während der zweiten großen Krise des Regnums Eternia gegen Ende der 2. Epoche droht der Einsatz eines Annihilators auf Proxima.
Antares-Konglomeration: Ein Verbund aus 19 Sternsystemen, mit dem Roten Überriesen Antares im Mittelpunkt. Der Ozeanplanet Epsilon gehört zur Antares-Konglomeration.
Aramir: Eine Welt im Oktagon, das Reiseziel von Sinja Trakis und ihrer Mutter an Bord der Eppsa.
Araoka: Heißer Gasriese im Sternsystem Lipros, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Arasi: 2. Planet des Sternsystem Venra, 4.911 Lichtjahre von Proxima entfernt. Dort gibt es eine Niederlassung der Prognostiker mit Futura bzw. der Topografie der Zukunft. Der junge Marek Zimber geht hier zur Schule und lernt, die Zukunft zu erkennen.
Arche: Ein am Ende des Scutum-Centaurus-Arms der Milchstraße, unmittelbar vor der großen Kluft des intergalaktischen Leerraums gefundenes 50 Kilometer großes Rotationshabitat, das zahlreiche intakte Gärten enthält, gepflegt von automatischen Servomechanismen. Es wird vermutet, dass die Arche von den Erbauern der Dyson-Sphäre von Nefrota stammt.
Arkturion: 2. Planet des Sterns Somarka, 12.664 Lichtjahre von Proxima entfernt. Auf diesen Planeten im Niemandsland stürzt die im Ghostly havarierte Eppsa. Arkturion ist die Heimat der Krael.
Arrabosi: Technologisch orientierte intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Lranka, dem 2. Planeten des Sterns Bermond, 9.901 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Arrabosi sind scheu und vermeiden Kontakte mit der Menschheit und insbesondere mit den Curba.
Aska: Ein früherer G-Stern, der sich zu einem Roten Riesen aufgebläht hat, 1.914 Lichtjahre von Proxima entfernt. In der Korona von Aska leben die Luminosen, die zum Zeitpunkt der Handlung von »Eternia« einzigen bekannten Plasmawesen.
Atmosphärenschild: Eine energetische Barriere insbesondere in den Hangars von Raumschiffen. Sie verhindert, dass die Luft entweicht, kann jedoch von festen Objekten wie zum Beispiel Beibooten und Shuttles durchdrungen werden.
Aura: 7. Planet des Blauen Riesen Kunther, 921 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Mediker von Aura gelten als die besten im ganzen Regnum. Zu Beginn der 4. Epoche diagnostizieren sie bei der Souveränin Amaya Mo eine künstliche herbeigeführte Stoffwechselstörung und finden eine Möglichkeit, sie zu heilen.
Berloi-System: Sternsystem am Rand des Niemandslands, 10.121 Lichtjahre von Proxima entfernt. Auf dem 4. Planeten namens Isuk wurde Sinja Trakis geboren.
Bermond: Ein 9.901 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 2. Planeten namens Lranka leben die intelligenten Arrabosi.
Bewahrer: 99 langlebige Menschen, die der unsterblichen Souveränin Amaya Mo dabei helfen, Frieden und Stabilität von Eternia zu bewahren.
Brüter: Ein Gerät, das Materialien aller Art produzieren kann, auch Speisen und fertige Produkte. Für den Betrieb sind Rezepte nötig.
Centaurion: Orbital und wichtigste Koordinierungsstation im Sternsystem Proxima Centauri, mit siebzehn Lichtstunden oberhalb der planetaren Bahnebene ein wenig abseits gelegen, dafür aber in unmittelbarer Nähe eines Knotenpunkts, der schnelle Verbindungen bis zu den peripheren Bereichen des Regnums erlaubt. Centaurion enthält eine Stadt mit etwa fünfhunderttausend Menschen, automatische Industrieanlagen, Werften, Observatorien, mehrere wichtige Institute der Wissenschaftlichen Akademien, eine Bibliothek, in der Decodierer an der Entschlüsselung der Ybrai–Enzyklopädie arbeiten, sowie eine Heimstatt des Maschinenintellekts Polaris.
Chromatoren: Auf Arkturion die gefährlichsten Gegner der Krael. Sie sind kaum erkennbar, da sie mithilfe von Chromatophoren mit der Umgebung verschmelzen und nahezu unsichtbar werden können.
Curba: Eine extraterrestrische Spezies, die immer wieder Randwelten von Eternia angreift und vielleicht nach Schwachstellen für eine Inkursion sucht. Die Curba gelten als unberechenbar und sehr gefährlich. Es scheint bei ihnen verschiedene Kasten oder Subspezies mit unterschiedlichen Entwicklungsniveaus zu geben, die von den Streitkräften des Regnums in 6 Stufen eingeteilt werden. Die seltene Stufe 6 ist den Menschen in technologischer Hinsicht überlegen.
Dairyn: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Warachis, 7.761 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Dämpfung: Die Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten, insbesondere des Sehens und Hörens, der Passagiere von Transitschiffen im Ghostly. Ohne Dämpfung würde die Begegnung mit Phantomen einen schweren Schock verursachen, der Wahnsinn zur Folge haben kann.
Decodierer: Spezialisten im Regnum Eternia, die sich mit der Decodierung der Enzyklopädie befassen. Sie genießen fast ebenso hohes Ansehen wie die Bewahrer.
Djusil: Ein 3.960 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 3. Planeten namens Issil kommt es im Jahr 1899 der 2. Epoche zu einem nuklearen Brand, ausgelöst von ZORN.
Dreizehn: Bezeichnung für eine besondere Konstellation im Orion-Arm der Galaxis: dreizehn Sterne, unter ihnen ein Blauer Riese und sechs Rote Zwerge, die ein Schwarzes Loch umkreisen. Angeblich kann man sie sogar im Ghostly sehen. Wenn man die »richtigen Augen« hat.
Dyson-Sphäre: Ein hypothetisches Konstrukt, das von dem Physiker Freeman Dyson im Jahr 1960 vorgeschlagen wurde. Es handelt sich dabei um eine Struktur, die einen Stern vollständig umschließt, um dessen Energie optimal zu nutzen. Das Ziel einer Dyson-Sphäre besteht darin, möglichst viel von der Energie, die ein Stern abstrahlt, zu absorbieren oder umzuleiten. Die Idee hinter der Dyson-Sphäre ist, dass eine hochentwickelte Zivilisation in der Lage sein könnte, eine solche Struktur zu bauen, um ihre Energiebedürfnisse zu decken. Es gibt verschiedene Konzepte, wie eine Dyson-Sphäre realisiert werden könnte, darunter eine feste Hülle oder ein Schwarm von Satelliten, die den Stern umkreisen und dessen Strahlung auffangen.
Eden: Ein 54 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem, im Jahr 2914 der alten Zeitrechnung entdeckt und besiedelt. Der 2. Planet des Eden-Systems ist Paradise Found, Sitz der Wissenschaftlichen Kommission des Regnums Eternia.
Edukatoren: Geräte, die mithilfe von Datenmodulen Wissen vermitteln.
Ehrenwerte/r: Anrede für hochrangige Prognostiker und Bewahrer.
Ehrwürdige: Offizielle Anrede der Souveränin Amaya Mo.
Enani: 7. Planet des Sterns Morrotha am Ende des Perseus-Arms der Galaxis. Auf dieser Eiswelt entdeckte man im Jahr 1112 der 2. Epoche des Regnums Eternia den Obelisken, Hinterlassenschaft einer untergegangenen Hochkultur, fast ebenso alt wie die Ybrai.
Enjoz-Pulk: Ein kleiner Sternhaufen einige Dutzend Lichtjahre über dem Orion-Arm der Galaxis.
Enroa: Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Storlur, dem 4. Planeten des Sterns Mendrasa, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Enzyklopädie: Eine von der ersten Zivilisation in der Milchstraße, den Ybrai, vor Jahrmilliarden geschaffene Wissenssammlung, die anderen intelligenten Spezies bei ihrer Entwicklung helfen soll. Codiert in interstellaren Signalen gibt die Enzyklopädie immer nur so viel preis, wie ein zur Decodierung fähiges Volk ohne »technologisch-kulturellen Schock« verkraften kann.
Epochen: Bezeichnung für einzelne Regierungszeiten im Regnum Eternia. Eine Epoche umfasst 1000 Jahre und geht mit dem Millennium zu Ende, einer Zeremonie, bei der ein neuer Souverän gewählt wird.
Eppsa: Raumschiff mit der siebenjährigen Sinja Trakis an Bord. Die Eppsa gerät während des Transits im Ghostly in ein Riff, wird schwer beschädigt und stürzt auf den Planeten Arkturion.
Epsilon: Eine hyzänische Welt (Ozeanplanet) in der Antares–Konglomeration, 621 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Eternia: Regnum der Menschheit, Ende der 7. Epoche bestehend aus etwa 10.000 Sternsystemen mit 28.000 bewohnten Planeten und Monden. Das Regierungszentrum des Regnums ist Proxima, erster Planet im Sternsystem Proxima Centauri. Die erste auf Proxima errichtete Stadt, Sitz des Konzils, heißt ebenfalls Eternia.
Ewige Kathedrale: Regierungssitz der Souveränin von Eternia auf dem Planeten Proxima.
Ewige Republik: Das Regnum Eternia, seit der 1. Epoche regiert von der Souveränin Amaya Mo.
Feboum: Technologisch orientierte intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Solomar, dem 4. Planeten des Sterns Nemel, 12.309 Lichtjahre von Proxima entfernt. Gerüchten zufolge unterhalten die Feboum gute Kontakte zu den Curba.
Fenos: Ein Schwerer Kreuzer der Streitkräfte des Regnums Eternia, unter dem Kommando von Liara. Die Fenos ist zusammen mit der Rael im Somarka-System stationiert, nachdem Arkturion zum Protektorat des Regnums erklärt wurde.
Feraca: Äquatoriale Tiefebene auf Arkturion. Normalerweise eine Wüste, aber nach ausgiebigem Regen voller Gras und Blumen, was etwa einmal alle 20 Jahre geschieht.
Fulcrum: Eine Weiterentwicklung des G-Krümmers und des Gravitationsantriebs. Das Fulcrum bewirkt eine multidimensionale Faltung des lokalen Raum-Zeit-Kontinuums, schafft auf diese Weise einen Zugang zum Ghostly und ermöglicht Raumschiffen Transits mit einem Vielfachen der Lichtgeschwindigkeit.
Futura Nova: Die neue Topografie der Zukunft, berechnet und modelliert auf der Nachtseite von Proxima. Das Auflösungsvermögen ist um einen Faktor zehn höher als bei Futura auf Arasi.
Futura: Die Topografie der Zukunft auf Arasi: eine dreidimensionale grafische Darstellung von Ereignisstrukturen und ihrer für zukünftige Entwicklungen wichtigen Kausalitätsverbindungen.
G-Antrieb: Siehe Gravitationsantrieb.
G-Krümmer: Ein Aggregat, das lokale Veränderungen der Schwerkraft bewirkt. Damit sind unter anderem sehr leistungsfähige Raumschiffantriebe möglich.
G-Triebwerk: Siehe Gravitationsantrieb.
Gaja: Maschinenintellekt der Stellaris.
Galaktiker: Eine auf verschiedenen Welten von Eternia und auch im Niemandsland lebende weitgehend unabhängige Menschengruppe, die das Galaktikum bilden, zu dem auch die Prognostiker gehören.
Galaktikum: Die Gemeinschaft der Galaktiker.
Gedankenfresser: Eine nontechnologische Spezies, die ursprünglich vom Planeten Uluaki stammt. Diesen mentalen Parasiten, die sich im Bewusstsein von Menschen einnisten, gelingt es immer wieder, ihren Heimatplaneten zu verlassen und andere Welten zu erreichen, wo sie versuchen, weitere Menschen zu infizieren und sich auszubreiten.
Geluka: Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Tesch, dem 11. Mond des heißen Gasriesen Araoka im Sternsystem Lipros, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Gemini: 6. Planet des Blauen Riesen Rigel, besiedelt während der 1. Epoche des Regnums. Mea Tholorn, Prinzipalin der Stellaris, stammt von Gemini.
Gethos: Ein 10.119 Lichtjahre von der Erde entferntes Sternsystem, am Rand des Niemandslands. Auf dem 3. Planeten von Gethos namens Meccanica befindet sich eine gewaltige analoge Maschine.
Ghostly: Eine Art »Hyperraum«, in dem Raumschiffe relativ zum Normalraum mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen. Die meisten Menschen legen solche Flugphasen im künstlichen Tiefschlaf zurück, um fatale Begegnung mit Phantomen zu vermeiden.
Goldene Jahrhunderte: Die ersten 500 Jahre der 3. Epoche des Regnums, auch »Jahrhunderte der Konsolidierung« genannt. Es ist eine Zeit der politischen Stabilität und eines allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs, der allen Menschen Wohlstand bringt, auch den Bewohnern der Randwelten.
Gravitationsantrieb: Auch G-Antrieb oder G-Triebwerk genannt. Mithilfe solcher Triebwerke, die den G‑Krümmer verwenden, können Sonden und andere Raumfahrzeuge auf bis zu achtzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden.
Gravwagen: Ein mit Gravitationsmotor ausgestattetes Fahrzeug.
Große Datenkatastrophe: Bei der Großen Datenkatastrophe, ausgelöst von einem besonders energiereichen Flare von Proxima Centauri und dem Konflikt zwischen einem anerkannten Maschinenintellekt und den abtrünnigen KI‑Systemen von Hyperia, gehen fast alle digitalen Aufzeichnungen verloren – die Menschheit verliert ihr Gedächtnis. Verschont bleiben hauptsächlich analoge Speichermedien.
Hector: Die Maschinenintelligenz, die den Prognostikern auf Arasi bei ihren Berechnungen hilft.
Hellamar: 4. Planet des Anboi-Systems, 7.096 Lichtjahre von Proxima entfernt. Hellamar hat die 3fache Masse der Erde und eine entsprechend höhere Gravitation. Admiral Lumba Gregorius stammt von dort.
Hibernationskapsel: Vorrichtung für den Kälteschlaf lebender Organismen. Die Hibernation ermöglicht es Menschen, über Jahrhunderte hinweg zu schlafen, zum Beispiel an Bord von Raumschiffen während der langen Reise zu anderen Galaxien.
Holo: Ein Hologramm bzw. ein holografischer Darstellungsbereich, manchmal versehen mit virtuellen Kontrollen.
Hundert, die: Siehe Konzil.
Hyperia: 4. Planet des Sterns Hyperion, 4.933 Lichtjahre von Proxima entfernt. Hyperia und die dortigen Instanzen der abtrünnigen KI-Systeme waren einer der Ausgangspunkte der Großen Datenkatastrophe, die vermutlich im Jahr 2899 der Alten Zeitrechnung begann. Später wird der Planet zur ersten Welt der Retros.
Hyperion: Ein 4.933 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 4. Planet namens Hyperia war einer der Ausgangspunkte der Großen Datenkatastrophe, die vermutlich im Jahr 2899 der Alten Zeitrechnung begann. In der 2. Epoche des Regnums Eternia wird Hyperia zur ersten Welt der Retros.
Infinity: Name des Raumschiffs, mit dem Rupert zu seiner Reise in die Unendlichkeit aufbricht, zusammen mit einer Instanz des Maschinenintellekts Polaris.
Irrläufer: Ein Planet ohne Stern. Irrläufer haben die Sternsysteme ihres Ursprungs aufgrund von gravitationellen Wechselwirkungen verlassen und ziehen allein durchs interstellare All. Schätzungen zufolge gibt es in der Milchstraße zwanzigmal mehr solche Einzelgänger-Planeten als Sterne. Ihre Zahl geht also in die Billionen.
Iska: Eine besondere Philosophie und Leitschnur für die Kultur der Arrabosi. Für Menschen ist das Iska hochkomplex und undurchschaubar.
Issil: 3. Planet des Sterns Djusil, 3.960 Lichtjahre von Proxima entfernt. Dort kommt es im Jahr 1899 der 2. Epoche zu einem fatalen Atombrand, ausgelöst von ZORN.
Isuk: 4. Planet des Berloi-Systems, 10.121 Lichtjahre von Proxima entfernt. Heimatwelt von Sinja Trakis. Dort wurde sie am 19. Tag des 2. Monats 6956 geboren.
Jullna: 3. Planet des Sterns Somarka, 12.664 Lichtjahre von Proxima entfernt. Dort gibt es eine Forschungsstation der Wissenschaftlichen Akademien des Regnums.
K–Station: Siehe Koordinierungsstation.
Kausalitätswellen: Veränderungen von Entwicklungslinien, ausgehend von einer bestimmten Stelle in der Topografie der Zukunft. Kausalitätswellen können lokale oder globale Auswirkungen auf Futura und somit auf Prognosen für die Zukunft haben.
Kepkonia: 3. Planet des Sternsystems Teka, nur 12 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Kernpunkt: Bezeichnung der Prognostiker für eine Stelle in der Topografie der Zukunft, von der starke Kausalitätswellen ausgehen, Veränderungen, die sich nicht nur lokal auswirken, sondern ganz Futura beeinflussen. Aus einem neuen Kernpunkt kann sich ein alle bisherigen Prognosen infrage stellender globaler Richtungswechsel bei der globalen Entwicklung ergeben. Prognostiker sprechen in diesem Zusammenhang auch von »Kleinem, aus dem Großes wächst«.
Klimamantel: Ein Mantel, der den Träger zum Beispiel in der Wüste von Arasi vor Hitze schützt.
Knotenpunkt: Bezeichnung für »dünne« Regionen des Raums, in denen das Ghostly dem Kontinuum besonders nah ist. An solchen Stellen werden oft Koordinierungsstationen errichtet.
Konnektor: Ein Gerät bzw. Kommunikationssystem, das Signale durchs Ghostly schicken kann und somit einen Nachrichtenaustausch in nahezu Echtzeit selbst über viele Lichtjahre hinweg ermöglicht.
Kontinuum: Bezeichnung für die gewöhnliche vierdimensionale Raum-Zeit, d.h. unser Universum.
Konzil: Auch »Rat« oder »die Hundert« genannt. Das aus 100 Personen – 99 Bewahrer und dem Souverän – bestehende Regierungsgremium des Regnums Eternia. Das Konzil tagt einmal im Jahr im Ratssaal der Ewigen Kathedrale auf Proxima.
Koordinierungsstation: Auch K-Station genannt. Raumstationen, die sich an Knotenpunkten befinden. Ihre Aufgabe besteht darin, Konnektorsignale aus den angrenzenden Raumsektoren zu empfangen und weiterzuleiten. Außerdem dienen Koordinierungsstationen Fernraumschiffen als Orientierungspunkte.
Korus: Ein 4.716 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 4. Planet namens Ragnarok wurde während der 1. Epoche von Menschen besiedelt.
Krael: Name des gesamten in zahlreiche verschiedene »Stämme« unterteilten Volkes der Arachniden auf Arkturion, 2. Planet des Sterns Somarka, 12.664 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Krarark: Eine besondere Lebensform auf dem Planeten Arkturion im Sternsystem Somarka. Es handelt sich insektenartige Wesen, die im äquatorialen Tiefland Feraca schlüpfen, wenn es dort zu monsunartigen Regenfällen kommt, was etwa alle 20 Jahre geschieht.
Kunther: Ein Blauer Riese, 921 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Mediker auf dem 7. Planeten von Kunther, Aura, gelten als die besten im ganzen Regnum.
Länge: Ein Längenmaß der Krael, entspricht etwa zweieinhalb Standard-Kilometern.
Legat: Raumschiff, mit dem sich Amaya Mo im Jahr 4467 der 5. Epoche auf den Weg zu den Maschinenintellekten im Zentrum der Milchstraße macht.
Lemmá: Name des alten Observatoriums im stationären Orbit über der Nachtseite von Proxima.
Linguistiker: Menschliche Bewohner der Sonnenstadt Solaris im Ophiuchus-Sporn. Sie entwickeln und lernen die hocheffiziente Sprache Z.
Linond: 1. Planet des Sterns Otis im Ophiuchus-Sporn, 9.421 Lichtjahre von Proxima entfernt. Aufgrund der Nähe zu seinem Stern weist Linond eine gebundene Rotation auf: Eine Hemisphäre ist immer Otis zugewandt. Dort befindet sich die Sonnenstadt Solaris, in der Linguistiker an der Entwicklung der Sprache Z arbeiten.
Lorand: Heimatwelt der Morocha unweit des galaktischen Kerns, fast 20.000 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Lranka: 2. Planet des Sterns Bermond, 9.901 Lichtjahre von Proxima entfernt, Heimat der intelligenten Arrabosi.
M-Intellekte: Siehe Maschinenintellekte.
Maschinenintellekte: Eine Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz. Maschinenintellekte sind gewöhnlichen Menschen intellektuell weit überlegen und genießen in der Regel volles Personenrecht.
Meccanica: 3. Planet des Sterns Gethos, 10.119 Lichtjahre von Proxima entfernt, am Rand des Niemandslands gelegen. Eine riesige analogen Maschine bedeckt die gesamte Oberfläche des Planeten und reicht Hunderte Kilometer in ihn hinein. Ihr Ursprung bleibt rätselhaft. Niemand weiß, wer sie erbaut hat und welchem Zweck sie dient. Nach jahrelangen Untersuchungen stellt sich heraus, dass in der globalen Maschine eine Art Countdown stattfindet, der immer neue Bereiche zu mechanischer Aktivität veranlasst. Was geschehen wird, wenn schließlich alle Teile der Maschine aktiv sind, lässt sich nicht vorhersagen.
Med: Kurzform von »Mediker«, wird manchmal als Anrede benutzt.
Mediker: Bezeichnung für Ärzte und medizinische Spezialisten.
Melchis: 6. Planet des Sterns Xolnis, 4.913 Lichtjahre von Proxima entfernt. Ein Gasriese, in dessen dichter Atmosphäre mehrere mobile Städte schweben, unter ihnen Zotar.
Mendrasa: Ein 12.303 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 4. Planeten namens Storlur leben die intelligenten Enroa.
Menma: 2. Planet des Sterns Tepogh, 7.819 Lichtjahre von Proxima entfernt, Heimat der intelligenten Trann.
Mikrogravitator: Ein Gerät, das lokal begrenzt die Schwerkraft verändert. So kann der Träger eines Mikrogravitators die Schwerkraft für sich selbst erhöhen oder verringern. Solche Geräte werden manchmal von Angepassten verwendet.
Millennium: Ein alle 1000 Jahre auf Proxima stattfindendes Festival, bei dem der unsterbliche Souverän von Eternia für das nächste Jahrtausend gewählt wird. Stimmberechtigt sind Bewahrer und Delegierte aller von Menschen besiedelten Sternsysteme. Mit dem Millennium geht eine Epoche zu Ende und beginnt eine neue.
Modulation, solare: Die Ybrai haben vor Jahrmilliarden Sterne als Echostationen für die verschlüsselten Signale ihrer Enzyklopädie verwendet. Deshalb sind die Signale zur Zeit des Regnums Eternia immer noch zu empfangen.
Morocha: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Lorand unweit des galaktischen Kerns, fast 20.000 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Morrotha: Stern am Ende des Perseus-Arms der Galaxis, fast 50.000 Jahre von Proxima entfernt. Auf dem 7. Planeten von Morrotha, einer Eiswelt, wurde im Jahr 1112 der 2. Epoche des Regnums Eternia der Obelisk entdeckt, Hinterlassenschaft einer untergegangenen Hochkultur fast ebenso alt wie die Ybrai.
Nefrota: Stern im Niemandsland, mehr als 15.000 Lichtjahre von Proxima entfernt, umgeben von einer Dyson-Sphäre.
Nekron: Ein 4 Kilometer großer Asteroid, der 2113 auf die Erde stürzte. Der Name bedeutet so viel wie »Tod« und »Zerstörung«.
Nemel: Ein 12.309 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 4. Planeten namens Solomar leben die intelligenten Feboum.
Niemandsland: Die Peripherie des Regnums Eternia, mindestens 10.000 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Nilanka: Heimatwelt der Turpper im zentralen Bereich des Regnums Eternia, nur 97 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Notturna: Ein Planet ohne Stern, der als Nomade und Irrläufer durch das interstellare All des Norma-Arms der Milchstraße wandert. Im Jahr 4512 der 5. Epoche wird dort das Wrack der verschollenen Legat entdeckt, mit dem Amaya Mo zu den Maschinenintellekten im galaktischen Kern unterwegs war.
Obelisk: Im Jahr 1112 der 2. Epoche des Regnums Eternia entdecktes Artefakt auf Enani am Ende des Perseus-Arms der Galaxis, fast 50.000 Lichtjahre von Proxima entfernt. Errichtet von einer Zivilisation nur wenig jünger als die Ybrai, ebenfalls vor etwa 4 Milliarden Jahren untergegangen.
Oktagon: Eine besondere Konstellation im Niemandsland, besteht aus Sternen und den Überresten einer Supernova, die ein Achteck bilden.
Operatives Zentrum: Auch OpZ genannt. Gemeint ist die Kommandozentrale (oder »Brücke«) von Raumschiffen, die zu den Streitkräften des Regnums Eternia gehören.
Ophiuchus-Sporn: Eine Ansammlung von Sternen, die in der Art eines Sporns aus dem Perseus-Arm der Milchstraße ragt. Im Ophiuchus-Sporn befindet sich das Sternsystem Otis mit dem Planeten Linond.
OpZ: Operatives Zentrum. Bezeichnung für die Kommandozentrale (oder »Brücke«) eines militärischen Raumschiffs des Regnums Eternia.
Orbital: Eine sehr große Raumstation, manchmal groß genug, um Kolonien mit Hunderttausenden Menschen zu enthalten. Orbitale befinden sich oft in der Umlaufbahn von Planeten, sind aber manövrierfähig und können auch in einen beliebigen solaren Orbit gesteuert werden.
Otis: Stern im Ophiuchus-Sporn, 9.421 Lichtjahre von Proxima entfernt. Auf dem 1. Planeten namens Linond befinden sich die Sonnenstadt Solaris, in der Linguistiker an der neuen Sprache Z arbeiten.
Paradise Found: 2. Planet des Eden-Systems, 54 Lichtjahre von Proxima entfernt, entdeckt und besiedelt im Jahr 2914 der alten Zeitrechnung, kurz nach der Großen Datenkatastrophe von Proxima. Paradise Found ist eine Supererde mit anderthalbfacher Masse der Erde, ausgedehnten Ozeanen, zahlreichen Inseln und Atollen und einer Landmasse etwa so groß wie Europa. Der Planet wurde zum Sitz der Wissenschaftlichen Kommission, die alle Akademien des schnell wachsenden Regnums verwaltet und leitet.
Parakrieger: Auf den Kampf gegen die Gedankenfresser von Uluaki spezialisierte Soldaten.
Phantome: Erscheinungen im Ghostly, die ungedämpfte und/oder nicht schlafende Passagiere von Transitschiffen in den Wahnsinn treiben können. Wissenschaftler des Galaktikums halten es für möglich, dass die Phantome Nachfahren der Ybrai sind. Andere Theorien gehen aus, dass es sich um Geistwesen bzw. multidimensionale Lebensformen handelt, so fremdartig, dass eine Kommunikation mit ihnen praktisch ausgeschlossen ist.
Piloten: Menschen mit speziellen Eigenschaften, oft »verwachsen« mit den Raumschiffen, die sie durch den Normalraum und das Ghostly steuern. Die Sensoren erweitern ihre Sinne, und sie brauchen während der Überlichtphasen (Transite) keine geistige Destabilisierung durch Phantome zu befürchten. Piloten leben dafür, Schiffe durch die interstellaren Räume zu lenken, und stehen dabei in direktem Dialog mit den Maschinenintellekten ihrer Schiffe.
Polaris: Ein Maschinenintellekt, der sich in der Koordinierungsstation Centauri Prima niedergelassen hat. Von ihm heißt es, dass er gute Beziehungen zu den Maschinenzivilisationen im galaktischen Zentrum unterhält.
Prinzipal: Bezeichnung für den Kommandanten eines Raumschiffs.
Prognostiker: Meister der Stochastik und Spezialisten für Mustererkennung. Mithilfe der Maschinenintellekte berechnen sie aus den Entwicklungstendenzen von Vergangenheit und Gegenwart Modelle für die Zukunft. Sie wissen um den »Flügelschlag des Schmetterlings«, der auf der anderen Seite des Planeten einen Sturm auslösen kann, um die kleinen Veränderungen an bestimmten Stellen in den Ereignisketten, aus denen sich große Folgen ergeben.
Proxima Centauri: Sonnennächstes Sternsystem, nur 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der 1. Planet des Roten Zwergs Proxima Centauri, Proxima genannt, ist die erste von Menschen besiedelte Welt außerhalb des Sonnensystems und wird schließlich zum Zentrum des Regnums Eternia.
Proxima: Erster von Menschen besiedelte Planet außerhalb des Sonnensystems, im System von Proxima Centauri gelegen. Die Ewige Kathedrale auf Proxima ist der Regierungssitz der unsterblichen Souveränin Amaya Mo; von dort regiert sie das Regnum Eternia.
Rael: Ein Schwerer Kreuzer der Streitkräfte des Regnums Eternia, wie die Fenos unter dem Kommando von Liara. Die Rael ist zusammen mit der Fenos im Somarka-System stationiert, nachdem Arkturion zum Protektorat des Regnums erklärt wurde.
Ragnarok: 4. Planet im Sternsystem Korus, 4.716 Lichtjahre von Proxima entfernt. Im Jahr 981 der neuen Zeitrechnung kam es dort während der Kampagnenreise für das erste Millennium zu einem Attentat auf Amaya Mo.
Ramal-Resil: Ein 17.987 Lichtjahre von Proxima entferntes Doppelsternsystem. Auf dem 2. Planeten namens Urca leben die intelligenten Xathros.
Rankor: Auf diesem Planeten starb Marek Zimbers Mutter, nachdem sie Uluaki verlassen hatte, wo Markes Vater den Gedankenfressern zum Opfer fiel.
Rat, der: Siehe Konzil.
Regnum: Bezeichnung für die Sternsysteme, Planeten und Monde, die zum interstellaren Verwaltungsbereich der Ewigen Republik gehören.
Retros: Bezeichnung für Menschen, die sich bewusst für ein einfaches Leben weitgehend ohne Technologie entschieden haben. Sie leben vor allem auf Welten im Niemandsland und im galaktischen Zentrum. Als Unabhängige können sie nicht auf den Schutz des Regnums zurückgreifen und bleiben auf sich allein gestellt. Das kann angesichts der Gefahr, die gerade im Niemandsland von den Curba ausgeht, sehr riskant sein.
Rezepte: Programme für einen Brüter.
Rigel: Ein Blauer Riese, 789 Lichtjahre von Proxima entfernt. Der 6. Planet heißt Gemini. Mea Tholorn, Prinzipalin der Stellaris, stammt von Gemini.
Schneise: Ein im Perseus-Arm der Milchstraße gelegener fast 1000 Lichtjahre langer Raumbereich ohne Sterne. Raumschiffe kommen dort besonders schnell voran.
Servomech: Kurzform für Servomechanismus. Roboter und mobile Aggregate, die autonom agieren oder von Signalen gesteuert werden.
Servomechanismus: Siehe Servomech.
Sol–System: Das Sonnensystem mit der Erde, Ursprungswelt der Menschheit.
Solaris: Name der Sonnenstadt auf dem 1. Planeten des Sterns Otis im Ophiuchus-Sporn, 9.421 Lichtjahre von Proxima entfernt. In Solaris entwickeln die Linguistiker mithilfe eines Maschinenintellekts vom Zentrum die Sprache Z, die angeblich Missverständnisse bei der menschlichen Kommunikation beseitigen soll.
Soldaten: Genetisch für Kampf und Krieg optimierte Menschen.
Solomar: 4. Planet des Sterns Ramal-Resil, 14.711 Lichtjahre von Proxima entfernt, Heimat der intelligenten Feboum.
Somarka: Ein 12.664 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 2. Planeten namens Arkturion leben die intelligenten Krael, ein Volk von Arachniden.
Sonnenstadt: Die Solaris genannte Sonnenstadt befindet sich auf dem 1. Planeten des Sterns Otis im Ophiuchus-Sporn, 9.421 Lichtjahre von Proxima entfernt. In Solaris entwickeln die Linguistiker mithilfe eines Maschinenintellekts vom Zentrum die Sprache Z, die angeblich Missverständnisse bei der menschlichen Kommunikation beseitigen soll.
Souverän: Oberhaupt des Regnums Eternia, einziger unsterblicher Mensch.
Standardjahr: Das Standardjahr im Regnum Eternia hat 400 Tage.
Standardtag: Der Standardtag im Regnum Eternia hat 25 Stunden.
Stechgras: Gewächs auf Arkturion, u.a. in der Nähe des Felsplateaus, auf dem die Eppsa abstürzte. Die Halme des Stechgrases können messerscharf werden.
Stellaris: Name des Raumschiffs, das allein der Souveränin Amaya Mo zur Verfügung steht. Die Stellaris ist mit 2 Fulcrum-Schwingen ausgestattet, die ihr das Erscheinungsbild eines Vogels verleihen.
Storlur: 4. Planet des Sterns Mendrasa, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt. Heimat der intelligenten Enroa.
Strategischer Rat: Ein aus 17 Generälen und Admirälen der Streitkräfte von Eternia bestehendes Gremium, das die Souveränin Amaya Mo in allen Sicherheitsfragen berät. In der Hierarchie des Regnums stehen die langlebigen Bewahrer über den Angehörigen des Strategischen Rats.
Synth: Ein Material, vergleichbar mit Kunststoff.
Synthetisatoren: Wichtige Bestandteile eines Brüters. Synthetisatoren setzen die Anweisungen eines Rezepts in die Gestaltung von atomaren und molekularen Strukturen um.
Synthmetall: Synthetisches Metall, sehr leicht, wird oft von Transhumanen verwendet.
Taboha Eins: Eine Koordinierungsstation. Sie befindet sich in der Umlaufbahn des Irrläufers Taboha, 3.372 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Taboha: Ein Irrläufer, 3.372 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Teka: Ein 12 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 3. Planet heißt Kepkonia, wurde kurz nach Beginn der neuen Zeitrechnung besiedelt und ist Heimat der Bewahrerin Evren 3.
Tepogh: Ein 7.819 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Auf dem 2. Planeten namens Menma leben die intelligenten Trann.
Terraforming: Bezeichnung für die ambientale Anpassung fremder Welten an die Bedürfnisse des Menschen. Der Begriff geht auf die Erde (Terra) zurück. Terranorm bedeutet so viel wie: Umweltbedingungen, wie sie zuvor auf der lebensfreundlichen Erde herrschten.
Tesch: 11. Mond des heißen Gasriesen Araoka im Sternsystem Lipros, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt. Heimat der intelligenten Geluka.
Theraklon: Ein Schwerer Kreuzer, gehört zur Siebten Flotte des Regnums unter dem Befehl von Admiral Lumba Gregorius.
Tiralia: Eine von Retros bewohnte Welt im Niemandsland. Persefone Faea, Leitende Ingenieurin von Meccanica, stammt von Tiralia.
Tolomeo: Ein unabhängiger Maschinenintellekt, der mit den Bewahrern und Prognostikern des Regnums Eternia zusammenarbeitet.
Topografie der Zukunft: Die Prognostiker nennen sie Futura: eine dreidimensionale grafische Darstellung von Ereignisstrukturen und ihrer für zukünftige Entwicklungen wichtigen Kausalitätsverbindungen. Für den jungen Marek Zimber, der auf Arasi in die Schule der Prognostiker geht, sieht die Topografie der Zukunft wie eine gewaltige Stadt aus.
Trann: Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Menma, dem 2. Planeten des Sterns Tepogh, 7.819 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Transhumane: Menschen, die ihren Körper mit technischen Erweiterungen ausstatten und so ein neues Niveau des Menschseins erreichen wollen. Ab etwa 1200 der neuen Zeitrechnung gewinnt die Bewegung des Transhumanismus im Regnum immer mehr Anhänger. Die Transhumanen spielen während der Expansionsphasen des Regnums eine wichtige Rolle bei der Besiedlung neuer Welten.
Transit: So nennt man den überlichtschnellen Flug eines Raumschiffs durch das Ghostly.
Translator: Ein Gerät, das automatisch übersetzt, oft in Form eines Intellekt-Moduls.
Turpper: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Nilanka im zentralen Bereich des Regnums Eternia, nur 97 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Unsterblichkeit/Langlebigkeit: Es gibt nur einen unsterblichen Menschen, die Souveränin Amaya Mo. Ihre engsten Mitarbeiter, die Bewahrer, erhalten eine Langlebigkeitsbehandlung und haben dadurch eine Lebenserwartung von bis zu 230 Jahren.
Urca: 2. Planet des Doppelsterns Ramal-Resil, 17.987 Lichtjahre von Proxima entfernt, Heimat der intelligenten Xathros.
Venra: Ein 4.911 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 2. Planet heißt Arasi. In der dortigen Niederlassung der Prognostiker geht Marek Zimber zur Schule und lernt Futura kennen, die Topografie der Zukunft.
Vermittler: Mikrogeräte, die der Signalübermittlung und -verstärkung dienen, z.B. akustische Vermittler.
Warachis: Heimatwelt der Dairyn, 7.761 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Weltenzerstörer: Siehe ZORN.
Wissenschaftliche Akademien: Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Organisationen und Institute des Regnums.
Wissenschaftliche Kommission: Leitungs- und Verwaltungsgremium aller wissenschaftlichen Institute des Regnums.
Xaka: Bezeichnung der Arachniden von Arkturion für Sinja Trakis, »die die Stimme des Steins hört und seine Sprache spricht«. Für die Arachniden ist der Monolith ein heiliger Ort.
Xathros: Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Menma, dem 2. Planeten des Doppelsterns Ramal-Resil, 17.987 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Xolnis: Ein 4.913 Lichtjahre von Proxima entferntes Sternsystem. Der 6. Planet des Xolnis-Systems ist ein Gasriese namens Melchis, durch dessen dichte Atmosphäre mehrere von Menschen bewohnte mobile Städte schweben.
Ybrai: Erste große Zivilisation in der Milchstraße, vor vier Milliarden Jahren. Schöpfer der Enzyklopädie, die ihr gesamtes Wissen enthält und anderen Zivilisationen bei ihrer Entwicklung helfen soll.
Z: Eine sehr effiziente und mathematisch präzise Sprache, entwickelt von den Linguistikern der Sonnenstadt Solaris.
Zentrum: Bezeichnung für die Gemeinschaft der Maschinenintelligenzen, die sich im energiereichen Kerngebiet der Galaxis niedergelassen haben.
ZORN: Zerfallsorientierter redundanter Neutralisator, eine Superwaffe, auf der Erde Mitte des 21. Jahrhunderts der alten Zeitrechnung entwickelt und dazu imstande, einen ganzen Planeten zu vernichten. Wird auch »Weltenzerstörer« genannt.
Zotar: Eine mobile Stadt in der dichten Atmosphäre des Gasriesen Melchis, 6. Planet des Xolnis-Systems.
Das Leben in der Milchstraße
Autotrophen: Organismen, die in der Lage sind, allein mithilfe anorganischer Stoffe und einer Energiequelle (Licht, chemisch) ihren Stoffwechsel zu betreiben und Biomassezuwachs zu generieren. Viele der bekannten Pflanzen gehören zur Gruppe der Autotrophen.
Heterotrophen: Organismen, die tierische oder pflanzliche Nahrung aufnehmen müssen, um alle lebenswichtigen Stoffe herstellen zu können.
Mycophyta: Pilze und pilzartige Organismen. Schleimpilze bilden eine besondere Untergruppe der Mycophyta, obwohl sie streng genommen keine Pilze sind, sondern Eigenschaften von Tieren und Pilzen in sich vereinen.
Insektoide: Zu dieser Gruppe gehören Insekten aller Art, wie zum Beispiel die Xathros.
Arthropoden: Gliederfüßer aller Art. Eine Untergruppe bilden die Spinnenartigen, die Arachniden, wie zum Beispiel die Krael auf Arkturion im Somarka-System.
Aquae: Im Wasser lebende Organismen, unter ihnen Fische.
Reptilia: Alle Echsen und Echsenartigen.
Aviane: Alle Vögel und Vogelartigen. Manchmal werden auch flugfähige Mammalia und andere den Avianen zugeordnet.
Mammalia: Alle Säugetiere und Säugetierartigen.
Plasmoiden: Energetische Wesen ohne klar definierbaren physischen Körper.
Sondergruppe nonbiologisches Leben: Künstliche Intelligenz, Maschinenintelligenz, M-Intellekte, Autonome Aggregate (AAG).
Die Entwicklungsstufen des Lebens
Beim Entwicklungsniveau des intelligenten Lebens in der Milchstraße unterscheidet man 10 Stufen:
1 Erste primitive Intelligenz: die Fähigkeit, sich der eigenen Existenz bewusst zu sein.
2 Zivilisation ohne Technologie, vergleichbar mit der Steinzeit auf der Erde.
3 Zivilisation mit primitiver Technologie, vergleichbar mit dem Mittelalter auf der Erde.
4 Technologische Zivilisation mit interplanetarer Raumfahrt, vergleichbar mit der Menschheit während des 21. Jahrhunderts der alten Zeitrechnung.
5 Technologische Zivilisation mit lokal begrenzter interstellarer Raumfahrt, zum Beispiel die Arrabosi und Feboum.
6 Technologische Zivilisation mit großräumiger interstellarer Raumfahrt – die Menschheit zu Beginn der neuen Zeitrechnung.
7 Technologische Zivilisation mit großräumiger interstellarer Raumfahrt und dem Energiehaushalt mindestens eines Sterns – die Menschheit im 7. Jahrtausend der neuen Zeitrechnung.
8 Superzivilisation mit großräumiger interstellarer Raumfahrt und dem Energiehaushalt einer ganzen Galaxie. Einige Subspezies der Curba sind wahrscheinlich dieser Kategorie zuzuordnen.
9 Superzivilisation mit intergalaktischer Raumfahrt und dem Energiehaushalt von Galaxiengruppen. Vermutlich standen die Ybrai, deren Kultur vor 4 Milliarden Jahren unterging, kurz vor Erreichen dieser Stufe.
10 Theoretische Superzivilisation mit interkosmischer Raumfahrt und dem Energiehaushalt eines ganzen Universums.
Technologische intelligente Spezies in der Milchstraße
Arrabosi: Beheimatet auf Lranka, dem 2. Planeten des Sterns Bermond, 9.901 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Arrabosi sind scheu und vermeiden Kontakte mit der Menschheit und insbesondere mit den Curba. Es handelt sich um eine nonhumanoide Spezies mit der Fähigkeit, die eigene Körperstruktur zu verändern. Leitschnur ihrer Kultur ist das »Iska«, eine Philosophie, die Menschen hochkomplex und undurchschaubar erscheint. Die Arrabosi betreiben zwar interstellare Raumfahrt, jedoch hauptsächlich zu Forschungszwecken: Ihr Siedlungsraum bleibt auf das Bermond-System beschränkt. Ihre Entwicklung entspricht der Stufe 5.
Feboum: Die Ursprungswelt der Feboum ist Solomar, der 4. Planet des Sterns Nemel, 12.309 Lichtjahre von Proxima entfernt. Gerüchten zufolge unterhalten die Feboum gute Kontakte zu den Curba. Die avianen Feboum haben Entwicklungsstufe 5 erreicht und beanspruchen 7 Sternsysteme, darunter eins mit einer nontechnologischen Intelligenz, den Enroa auf Storlur, dem 4. Planeten des Sterns Mendrasa, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt.
Morocha: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Lorand unweit des galaktischen Kerns, fast 20.000 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Morocha zählen zu den Reptilia und haben Entwicklungsstufe 4 erreicht.
Turpper: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Nilanka im zentralen Bereich des Regnums Eternia, nur 97 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Turpper zählen zu den Arthropoden und haben Entwicklungsstufe 5 erreicht
Dairyn: Intelligente technologische Spezies in der Milchstraße. Ihre Heimatwelt ist Warachis, 7.761 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Dairyn zählen zu den Mammalia und haben Entwicklungsstufe 3 erreicht.
Ybrai: Erst Hochkultur in der Milchstraße, vor ca. 4 Milliarden Jahren, zwischen Entwicklungsstufe 8 und 9. Ihre Ursprungswelt ist ebenso unbekannt wie der Grund für ihren Untergang. Die Ybrai haben eine verschlüsselte Enzyklopädie hinterlassen, um anderen Zivilisationen je nach ihrem Entwicklungsstand zu helfen.
Curba: Intelligente technologische Spezies, die immer wieder Randwelten von Eternia angreift und vielleicht nach Schwachstellen für eine Inkursion sucht. Die Curba gelten als unberechenbar und sehr gefährlich. Welcher Kategorie des Lebens sie zuzuordnen sind, bleibt Spekulationen überlassen. Offenbar gibt es bei ihnen verschiedene Kasten oder Subspezies mit unterschiedlichen Entwicklungsniveaus, die von den Streitkräften des Regnums in 6 Kategorien eingeteilt werden. Die seltene sechste Kategorie ist den Menschen in technologischer Hinsicht überlegen und entspricht vermutlich der Entwicklungsstufe 7 oder gar 8.
Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße
Trann: Beheimatet auf Menma, dem 2. Planeten des Sterns Tepogh, 7.819 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Trann gehören zu den Aquae und befinden sich auf Entwicklungsstufe 2.
Enroa: Beheimatet auf Storlur, dem 4. Planeten des Sterns Mendrasa, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Enroa gehören zu den Autotrophen und befinden sich soweit feststellbar auf Entwicklungsstufe 1.
Geluka: Beheimatet auf Tesch, dem 11. Mond des heißen Gasriesen Araoka im Sternsystem Lipros, 12.303 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Geluka gehören zu den Insektoiden und befinden sich auf Entwicklungsstufe 2.
Xathros: Nontechnologische intelligente Spezies in der Milchstraße. Beheimatet auf Menma, dem 2. Planeten des Doppelsterns Ramal-Resil, 17.987 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Xathros gehören zu den Reptilia und befinden sich auf Entwicklungsstufe 2.
Krael: Name des gesamten in zahlreiche verschiedene »Stämme« unterteilten Volkes der Arachniden auf Arkturion, 2. Planet des Sterns Somarka, 12.664 Lichtjahre von Proxima entfernt. Die Krael gehören zu den Arthropoden und befinden sich auf Entwicklungsstufe 2.
Luminose: Die Luminosen von Aska zählen zu den Plasmoiden; zum Zeitpunkt der Handlung von »Eternia« sind es die einzigen bekannten Plasmawesen. Sie leben in der Korona des früheren G-Sterns Aska, der sich zu einem Roten Riesen aufgebläht hat. Ihre Entwicklungsstufe ist unbekannt.




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